Alle verklagen
Bauskandal von Catral: Aecu und Hausbesitzer gehen in die Offensive
Für juristischen Rundumschlag: Aufgebrachte Hausbesitzer wollen nicht zahlen. Foto: CBN
Catral – af. An die 400 Besitzer von Häusern, die ohne Baugenehmigung in Catral errichtet wurden, wollen gemeinsam mit dem Verbraucherschutzverein Aecu (Asociación Europea de Consumidores y Usuarios de Urbanismo) juristisch gegen lokale Verwaltung und Landesregierung vorgehen. Beide Institutionen hätten die gesetzwidrige Errichtung der 1.300 Häusern zu verantworten.
Die Klage soll außerdem auf die Architektenkammer von Alicante und die Bauunternehmen ausgeweitet werden, „die die Immobilien irregulär errichtet“ hätten, wie Aecu-Sprecher Honorio Llamas erklärte.
Diese Entscheidungen wurden bei einer Versammlung am 22. März in Catral getroffen, wo auch beschlossen wurde, den Ombudsmann Enrique Múgica als „Verteidiger gegen „in der Baupolitik inkompetente Behörden“ anzurufen.
Die betroffenen Hausbesitzer sehen sich als Opfer und sind nicht bereit, die offiziell angekündigten Abgaben für notwendige Infrastruktur zu bezahlen. Was die Verwaltung als Grundvoraussetzung für eine Legalisierung ansieht, treibt die Betroffenen auf die Barrikaden.
Es gehe nicht an, heizte Llamas die Stimmung an, dass die mehr als 1.000 Häuser „auf dem Rücken der Besitzer legalisiert werden“, während Bauträger und Unternehmer ungeschoren davonkämen.
In Catral selbst gibt es geteilte Meinungen. Manche halten die Hausbesitzer für mitschuldig, andere wiederum zweifeln, dass der Gang vor Gericht mehr einbringen könnte als zusätzliche Kosten für die Betroffenen.
1 alle verklagen Geschrieben von:
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, am 01-04-2010 16:48 ich wünsche den geschädigten hausbesitzer vollen erfolg bei ihrer klage es wird zeit das den behörden und den bauunternehmern die grenzen aufgezeigt werden.wenns sein muss würde ich bis zum europäischen gerichtshof gehen.nochmal viel erfolg ein freund spaniens
2 Geschrieben von:
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, am 06-07-2010 10:44 Ich kann mich an einer Aussage eines Vertreters der Regierung entsinnen in der gesagt wurde " Fangt mal an zu Bauen die Gehnemigungen kommen irgendwann" nachzulesen in der CBN in einer Ausgabe aus 2003-2004.Diese Aussage wurde auf einer Fachtagung der Bauträger gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen das ein einziger Bauherr wissendlich sein Geld auf Sandigen Boden setzt.
3 klagen? Geschrieben von:
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, am 09-07-2010 10:48 ach chico, verklagen bis europ gerichtshof? dauer etwa 10- 15 jahre und kosten in höhe von ca. 100.000,-- euro. bis dahin hat sich durch ableben der klagenden die sache zugunsten der span. behörden erledigt. kein toller vorschlag.
4 alle verklagen ! Geschrieben von:
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, am 10-07-2010 14:38 diese Situation gibt es an der gesamten Küste und ich kann nur sagen ... selbst Schuld !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wie kann man so unendlich dumm sein, ein Haus zu kaufen, ohne die Baugenehmigung eingesehen zu haben. In der Heimat würden die Leute das doch auch nicht tun, wieso denn im Ausland????? Anderen die Schuld zuzuschieben, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist typisch für Ausländer.
5 Alle verklagen Geschrieben von:
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, am 12-07-2010 11:07 Rita Huse liegt richtig. Allein die Dummheit der Deutschen, die sonst die ganze Welt mit erhobenem Finger und ihrer rechthaberischen Art nerven und dann ohne Baugenehmigung bauen, ist kaum zu überbieten.
6 Geschrieben von:
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, am 14-07-2010 23:01 @ rita huse und harald... sorry, ihr lieben, aber ihr liegt beide grottenfalsch. den bauwilligen wurden baugenemigungen vorgelegt. vom rathaus unterschrieben und gestempelt. was den leuten allerdings vorenthalten wurde, dass weder von der comunitat noch der provinz eine genemigung für die erteilung einer baugenemigung vorhanden war und da muss einer erstmal drauf kommen. im fall lliber war es ebenso. hier ist kriminelle energie im spiel! darauf aus leute über den tisch zu ziehen. der korruptionssumpf ging von bürgermeister über stadtarchitekt über notar und rechtsanwalt bis hin zum bauträger. und jetzt kommt ihr! bitte kommentiert doch dinge über die ihr bescheid wisst und nicht einfach nur in wunden hacken die inzwischen so weite kreise ziehen, dass die reputation der ganzen spanischen ferien und altersimmo´s zerschlagen am boden liegt. saludos hans heinrich
7 Alle verklagen Geschrieben von:
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, am 17-07-2010 14:56 Nun, Hans-Heinricht, in diesem Fall scheinen Sie gut informiert zu sein, und es handelt sich hier wirklich um beachtliche kriminelle Energie. An der generellen Verhaltensweise der Deutschen, die "harald" zutreffend beschreibt, ändert das jedoch nichts. Und was das "Wunden hacken" betrifft, so wird es langsam Zeit, daß die Deutschen lernen, sich im Ausland zu benehmen oder am besten zu Hause zu bleiben.
8 keiner ist perfekt... Geschrieben von:
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, am 20-07-2010 21:02 @rita huse: mir scheint, ihre verbitterung über das verhalten der deutschen sitzt sehr tief. ich möchte ihr folgendes zitat :"so wird es langsam Zeit, daß die Deutschen lernen, sich im Ausland zu benehmen oder am besten zu Hause zu bleiben." so kommentieren : ....zu benehmen oder falls nicht, besser in deutschland zu bleiben. wenns denn garkeine deutschen mehr im ausland gäbe hätten wir doch nicht mal mehr die plattform um uns über "deutsches" auszulassen. und überhaupt... alle über einen kamm zu scheren scheint mir ein bissle zu einfach. zurück zum thema. mir selbst sind viele fälle bekannt, bei denen die käufer, wohlwissend um ihre unwissenheit im spanischen immorecht, extra einen anwalt eingeschaltet haben. allerdings nicht wissend, dass dieser genauso teil der immomafia war. deshalb auch mein ausdruck von "...wunden hacken" im übrigen geht mir auch die borniertheit einiger spanischer mitbürger gewaltig auf den senkel, die meinen, so etwas wäre ihnen nie passiert.... wenn ich mir die räumungen der guardia civil auf den kanaren und anderen küstenstreifen anschaue( vor ungefähr 6 monaten auf tve) da waren kaum ausländer betroffen. und wenn dann noch einer sagt( wie auf den kanaren) verkauft kein land an ausländer dann wirds mir einfach übel. dann erinnere ich mich an die gewaltsame inbesitzname der inseln durch die spanier indem die "ungläubigen" guanchen mit falschen versprechungen in die falle gelockt und hinterher enthauptet wurden. ... aber sie und all die anderen haben natürlich auch recht. in jedem land gibt es ausländer die sich einfach nicht anpassen wollen oder können und gott sei dank kann sich jeder seinen umgang selbst aussuchen. in diesem sinne..: "alle menschen sind ausländer!... fast überall" und nobody is perfect... hasta die tage
9 Nicht vom thema abkommen! Geschrieben von:
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, am 21-07-2010 16:33 Es ist oft interessant zu beobachten, wie sich der Tenor bei den Kommentaren über ein vorgegebenes Thema häufig verschiebt. Geht es in diesem Fall doch um die eindeutig nachweisbare Korruptheit spanischer Behörden und nicht um das Benehmen von Deutschen in Spanien, liebe Rita. Das sind zwei vollkommen getrennte Paar Schuhe, und da sollte man dabei bleiben, nur die Senkel des einen Paares zu schnüren. Und der ewige Rat: "...dann sollen sie doch zu Hause bleiben..." hilft da auch nicht wirklich weiter.
10 Geschrieben von: Harald ex Denia , am 22-07-2010 05:36 Rita, ja das ist ein Teil, ein großer Teil des spanischen wirtschaftlichen Problems, die Deutschen, Engländer, Hölländer usw. bleben zuhause, oder kaufen woanders. Gründe nicht in Spanien in Immobilien oder Firmen zu investieren. Ich habe noch " in der guten Zeit", vor 4 Jahren alles verkauft, Immobilien Firma ( die ehemals 20 Mitarbeiter sind heute allesamt arbeitslos. Ich bin heute in Australien (gold coat) es brummt. Unglaublich guter Service und ausserordentlich freundiche Leute. Ich kann es nur jeden empfehlen, es mir gleich zu tun. Solange es noch in etwa den Einstandspreis der gekaufen Immobilie gibt.
11 alle verklagen Geschrieben von:
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, am 22-07-2010 11:04 Das ist ein Irrtum Hartmut, es ist richtig,es geht um die Korrupheit spanischer Behörden .... aber der Titel heißt: Alle verklagen !!! und genau darin, sind die Deutschen ganz gross. Klagen mit den Nachbarn und allem, was da "keucht und fleucht" - und wenn es sich nur um 1 cm handelt - ist die Leidenschaft der Deutschen und beschäftigt unmassen von deutschen Richtern jedes Jahr !
12 Geschrieben von:
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, am 23-07-2010 12:01 ach rita, gut das du in spanien bist. wahrscheinlich einer derjenigen die deutsche staatshilfe oder rente in anspruch nimmt und über die heimat motzt. hier wahrscheinlich nichts bewegt hat. es ist wohl kaum richtig, das wegen eines centimeters in deutschland geklagt wird. richtig ist, in spanien ist klagen nahezu hoffnungslos, siehe den fall hier und die absolut überforderten spanischen gerichte. ich kenne spanien seit 35 jahren als immobilieneigentümer und lebe hie seit 12 jahren. es hat sich derartig verschlechtert, sei es die korruption, das verhalten der spanier gegenüber ausländern (egal welcher nation). nie hat ein land derartig profitiert von der eu, wie spanien. rita und 40% aller zahlungen leistet nunmal deutschland in der eu. darüber kann man zurecht KLAGEN. so schlimm es ist Immobilienmässig wird sich spanien in den nachsten 20 jahren nicht erholen. der bauwahnsinn geht ja teilweise weiter. für jeden gut, der noch mit einigermassen geringen verlust seine immobilie verkaufen kann.
13 alle verklagen ! Geschrieben von:
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, am 24-07-2010 18:01 tut mir leid katzenbergner,aber da liegen sie völlig falsch. Ich lebe seit 1990 in Spanien und ARBEITE !!!! Ich zitiere nicht gerne TV, aber wegen welchen Sch... die Deutschen mit ihren Nachbarn klagen, kann man derzeit sogar im TV sehen.! Ja, Spanien ist korrupt, war es schon immer ! Aber wie korrupt ist denn heute Deutschland ???? Das Deutschland der grosse Zahler in der EU ist, hat ja wohl mehr mit der deutschen Politik zu tun und ihrer "Großmauligkeit" und nicht mit anderen Ländern, - jeder nimmt, was er bekommen kann - das wissen wir doch alle. Was nun die Immobilien in Spanien betrifft, so sind seit dem Euro die Preise sowieso völlig überzogen gewesen, so gut wie keines der Häuser war den Preis wert, den es gefordert und bekommen hat, das sollten Sie doch wissen, wenn Sie seit 35-Jahren in Spanien in Immo. machen. Oder glauben Sie, es kann so weiter gehen, daß Leute, die einmal 100.000 Mark für ihr Haus bezahlt haben, einfach 280.000 euro dafür verlangen und auch bekommen ??? Wenn die Engländer nach Einführung des Euros nicht jeden Preis bezahlt hätten, weil sie gar kein Verhältnis zum Euro hatten und den Wert nicht kannten, wäre es doch nie so weit gekommen ! Das gesamte Immobilien-Markt nach dem Euro war völlig ungesund und jetzt pendelt es sich ganz langsam ein. Das die Leute Pech haben, die ein Haus zu diesen unverschämten Euro-Preisen gekauft haben und jetzt wieder verkaufen wollen... ist halt Schicksal.
14 alle verklagen Geschrieben von:
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, am 26-07-2010 14:17 ich "mache nicht in immo" wie sie zu bemerken lieben, nein ich habe bereits 1972 als privatkäufer meine erste immobilie in denia gekauft. dann wegen der doch sehr niedrigen preise alle 3 jahre wieder ein haus oder wohnung gekauft. da sind im laufe der jahre halt 9 auch auf mallorca, ibiza und den kanaren zusammengekommen, die ich allesamt dann verkauft habe. spanien ist fürchterlich ausländer unfreundlich geworden. ich habe angefangen zu verkaufen, nachdem ich feststellen musste, das der ausländer das maul halten, aber zahlen. soll. eine unglaubliche veränderung von 72 zu 2002 . übrigens ich spreche spanisch habe das bereits in der schule gelernt, verstehe somit die leute. die provinz valencia ist besonders "service - und ausländer freundlich". so ist es also schön das sie in spanien wohnen und meine befürchtung von der deutschen hand nicht leben. gut so. dann bleiben sie in spanien, schimpfen weiter auf deutschland. weiter so und alles gute wo immer sie auch an der ehemals schönen costa blanca leben mögen.
15 Alle verklagen Geschrieben von:
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, am 27-07-2010 21:02 Was soll das Gejammere? Alle wissen, dass Spaniens Küste von Portugal im Südwesten über die CB bis zur Costa Brava im Nordosten von - auch deutschen Immobilienhaien und Banken - zubetoniert wurden. Teilweise mit einen 150% Finanzierung. Noch gut erinnere ich mich an Werbung der spanischen Banken. "Kaufen, erste Rate in 2 Jahren und gleich 20000 Euro mitnehmen. Ein solches Geschäftsmodell kann doch nur auf Betrug ausgerichtet sein. Ausländer, insbesondere Deutsche und Großbritten, wollten clever sein, dem Fiskus ein Schnäppchen schlagen und haben verloren. Hoffentlich krallt sich der Fiskus auch noch das vermeintlich gut angelegte Schwarzgeld. Übrigens wer auf Spaniens Strassen unterwegs ist weiß, die Spanier sind rücksichtslos auf ihren eigenen Vorteil bedacht, auch wenn es ihr Leben kosten kann. Wenn sie überleben gehen sie am Samstag zur Beichte ...
16 gute güte... Geschrieben von:
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, am 29-07-2010 07:59 so langsam werden die beiträge unter diesem titel zur hetzkampagne gegen alles und jeden. es ging ursprünglich um den versuch kaufwillige (meist rentner) um ihr erspartes zu bringen, indem behördlich gefälschte baugenehmigungen vorgelegt wurden und nun die leute ein 2. mal zur kasse gebeten werden sollen, infrastrukturen zu völlig überhöhten preisen zu bezahlen, oder niemals die legalität zu erhalten. ..... aber einer schreibt, dass alle zuhause (woauchimmerdasist) bleiben sollen, der nächste bläst ins gleiche horn und schreit dass alle deutschen im ausland veraltete deutsche strukturen wollen, weiter gehts über persönliche angriffe und protzgehabe von wegen ich hatte 9 immos in spanien und nun die obige... schade drum, dass es hier wohl nur noch um angriffe auf aus- und inländer geht, die darin gipfeln, dass bei einigen die deutschen, bzw die spanier die verkörperung alles schlechten sind. wenn sich jeder mal an die eigene nase fassen würde..... schöne ferien!
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