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Donnerstag, 2. Februar 2012

Abschied des Segura

Angst vor neuer Dürre: Niederschläge in 2011 wieder auf Rekordtief

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„Ansehnliche Reserven“: Der Segura bei Guardamar im August 2010. Foto: CBN-Archiv

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orihuela – af. Nach einem extrem niederschlagsarmen Herbst 2011 geht wieder die Angst vor einer neuen Dürre um. Sinnbildlich dafür ist der bedrohlich abgesunkene Wasserspiegel im Lauf des Segura durch Orihuela. Das Schreckgespenst der von Abwassergestank und Stechmückenwolken vermiesten Sommer erwacht wieder zum Leben.

Zur Hoffnung besteht nach Angaben des Wasserwirtschaftsamtes des Segura (CHS) wenig Anlass. 2011 läuft in den Statistiken der CHS unter defizitäres Jahr. Will heißen: Im Einzugsgebiet des Segura wurde weit mehr Wasser verbraucht als erzeugt. Demnach fielen im Dezember am Oberlauf 126 Liter Regen pro Quadratmeter, rund 60 Liter unter dem historischen Schnitt. Am Unterlauf waren es ganze 92 Liter, laut CHS die zweitniedrigste Zahl nach den 85 Litern von 2007.

Dank der „fetten“ Jahre 2008 und 2009 sind die Reserven noch recht ansehnlich. Bei knapp 70 Prozent und gut 300 Kubikhektometern liegen die Kapazitäten im größten Stausee El Cenajo, 60 Prozent und 145 Kubikhektometer sind es in La Pedrera bei Torremendo, 43 Prozent und 90 Kubikhektometer in Fuensanta.

Doch bei anhaltender Trockenheit werden die Vorräte nach den bisherigen Erfahrungen in kaum zwei Jahren verpufft sein. Spätestens dann wird Desertifikation, das Fortschreiten der Wüsten in Europa, wieder ein Thema sein.




  Kommentare (1)
 1 fehlende Dachrinnen - fehlende Zisternen
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , am 06-02-2012 07:17
Warum gibt es an spanischen Häusern keine Dachrinnen und keine Zisternen, die das Regenwasser auffangen können?

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