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| Montag, 6. Februar 2012 | |
Kaymer und García in der Wüste
Doha - Martin Kaymer kommt langsam besser in Schwung. Vor sieben Tagen scheiterte der Weltranglistenvierte zum Saisonauftakt bei seiner Titelverteidigung in Abu Dhabi am Cut. Mit Platz neun in der Wüste von Katar hat sich Deutschlands Golfstar rehabilitiert. Sergio García unterstrich seine gute Form mit dem siebten Platz. Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hat sich nach dem völlig missratenen Saisonauftakt beim Katar Masters wieder zurückgemeldet. Eine Woche nach der Schmach mit dem verpassten Cut in Abu Dhabi beendete der Weltranglisten-Vierte am Sonntag das mit 2,5 Millionen Dollar dotierte Turnier der Europa-Tour auf dem geteilten neunten Rang. Mit 209 Schlägen (71+70+68) lag der 27-Jährige aus Mettmann bei dem auf drei Runden verkürzten Wettbewerb in der Wüste acht Schläge hinter dem schottischen Sieger Paul Lawrie (201-69+67+65). Ein Sandsturm mit Geschwindigkeiten bis zu 50 Stundenkilometern hatte am Freitag keinen Schlag auf dem Par 72-Kurs zugelassen. Der Ratinger Marcel Siem (210-71+69+70) verpasste die Top Ten auf Rang zwölf. Alexander Cejka (214-73+69+72/Las Vegas) landete auf Rang 47 unter 132 Konkurrenten. Der 43 Jahre alte Lawrie aus Aberdeen, 1999 überraschender British-Open-Sieger, feierte seinen sechsten Titel auf der Tour und kassierte 310 000 Euro aus der Gesamtdotierung von 2,5 Millionen Dollar. Mit einer fulminanten Schlussrunde von 65 Schlägen für die letzten 18 Löcher machte der Brite den Turniersieg komplett und verbesserte sich dadurch in der Weltrangliste unter die Top 45. Der Schwede Peter Hanssson (205-69+69+67) und der Australier Jason Day (205-68+72+65) teilten sich Rang zwei vor dem US-Haudegen John Daly (207-67+73+67). Durch seinen Triumph sicherte sich Lawrie auch seine Starterlaubnis fürs Masters Anfang April in Augusta/Georgia. “Wenn ich die langen Par fünf aggressiv spiele und auch die einfachen Löcher zu Birdies nutzen kann, habe ich noch eine Chance“, hatte Kaymer nach der zweiten Runde am Samstag gesagt. Der für Sonntag erhoffte starke Wind blieb allerdings aus, um das Leaderboard zu Gunsten von Kaymer noch einmal durcheinanderwirbeln zu können. Lediglich zwei Birdies, aber 16 Pars waren auf Kaymers Scorekarte trotzdem der Beleg für seine wiedergewonnene Konstanz, die er zuvor bei der misslungenen Titelverteidigung in Abu Dhabi verloren hatte. Bereits am Donnerstag schlägt er bei der Dubai Desert Classic zum Schluss seines dreiwöchigen Wüstentrips schon wieder ab. Europa-Tour, Qatar Masters, in Doha/Katar (2,5 Mio. Dollar/Par 72): Endstand: 1. Paul Lawrie (Schottland) 201 (69+67+65) Schläge; 2. Jason Day (Australien) 205 (68+72+65) und Peter Hanson (Schweden) 205 (69+69+ 67); 4. John Daly (USA) 207 (67+73+67); 5. Jean-Baptiste Gonnet (Frankreich) 208 (71+72+65), Søren Hansen (Dänemark) 208 (71+71+ 66), Sergio Garcia (Spanien) 208 (72+68+68) und Ricardo Gonzalez (Argentinien) 208 (71+67+70); 9. Martin Kaymer (Mettmann) 209 (71+70 +68); ...12. Marcel Siem (Ratingen) 210 (71+69+70); 47. Alex Cejka (Las Vegas) 214 (73+69+72)
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