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Donnerstag, 24. Juli 2008 |
"Sahara-Hitze" und Waldbrände
Madrid/Lissabon - Spanien stöhnt unter einer “Sahara-Hitze“. Weil die Temperaturen teilweise bis zu 40 Grad erreichen, riefen die Gesundheitsbehörden für weite Teile des Landes Hitzealarm aus. Betroffen sind vor allem Madrid, Toledo, Sevilla und Córdoba. Heißer Wind aus Nordafrika sei die Ursache für die Hitze, teilte der Wetterdienst mit.
Für diese Jahreszeit seien die Temperaturen aber normal. Vielmehr sei der Sommer bislang ungewöhnlich mild gewesen. Die Behörden riefen die Menschen auf, die Sonne zu meiden, leichte Kleidung zu tragen und viel Wasser zu trinken.
In Portugal brachen bei großer Hitze und Trockenheit binnen 24 Stunden etwa 100 zumeist kleinere Waldbrände aus, berichtete der Rundfunk. Sie seien aber rasch gelöscht worden. In der Gegend um Coimbra im Westen des Landes seien bis Dienstagabend 100 Feuerwehrleute und Helfer gegen die Flammen im Einsatz gewesen. In den ersten drei Juliwochen wurden in Portugal mehr als 1.500 kleinere Brände gezählt. Über die zerstörte Fläche machten die Behörden keine Angaben. Auch in Spanien herrscht erhöhte Waldbrandgefahr.
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