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Freitag, 29. August 2008 |
300 Juden gegen Franco

Im Juli 1936 beschießen Republikaner die Alcázar in Toledo, in der sich Rebellen versteckt halten. Foto: AFP |
Montag, 01.09.2008
23.15 Uhr, WDR
Als 1936 der Spanische Bürgerkrieg begann, verließen mehr als 300 Juden das britische Mandatsgebiet Palästina, um in den Internationalen Brigaden gegen den Faschismus zu kämpfen. Viele von ihnen waren jüdische Kommunisten und davon überzeugt, dass der Faschismus nicht nur das größte Übel für die Juden, sondern der Menschheit überhaupt sei.
Diese Freiwilligen aus Palästina mussten sich mit dem Widerstand der zionistischen Gemeinschaft sowie der Kommunistischen Partei auseinander setzen. Denn auch in Palästina wurde beim Aufbau der jungen Siedlungen und Kibbuzim jede Hand gebraucht – im „gelobten Land“ für einen jüdischen Staat zu kämpfen hielten viele für wichtiger, als das Leben in der Fremde aufs Spiel zu setzen. Auch die Familien der Freiwilligen verstanden diesen Einsatz oft nicht. Denn manche der engagierten Kämpfer waren ja gerade erst den Verfolgungen durch die Nationalsozialisten in Deutschland entkommen.
In der Dokumentation des israelischen Regisseurs Eran Torbiner, „300 Juden gegen Franco“, kommen die letzten heute noch lebenden Freiwilligen und ihre Familienangehörigen zu Wort. Ergänzt wird die Doku von Filmausschnitten, Tagebuchauszügen, Briefen und Dokumenten.
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