|
Freitag, 29. August 2008 |
Das große Abspecken
Die führenden Immobilienfirmen haben nur noch halb so viele Büros

Interessentin vor einem Immobilienbüro: Auch die Großen der Branche schrumpfen. Foto: A. García |
Madrid – tl. So mancher Bürgermeister war stolz auf die vielen Immobilienbüros in seinem Altstadtviertel. Sollten sie doch von der wirtschaftlichen Potenz der Gemeinde Zeugnis ablegen. Heute stehen die meisten Läden leer. Ein Bild des Niedergangs und Zeichen der geplatzten Immobilienblase.
Noch Ende vergangenen Jahres besaßen neun der zehn größten Immobilienfirmen in Spanien mehr als 100 Geschäftsstellen im ganzen Land. Derzeit leisten sich nur noch die drei größten Unternehmen diesen Luxus. Betrug die Anzahl der Immobilienbüros der großen zehn 2007 noch 3.001 Geschäfte landesweit, sind es im Moment lediglich 1.434 Läden, wie die Wirtschaftsberater von Tormo & Asociados auflisten. Das entspricht einem Rückgang von 52,2 Prozent.
Der Branchenführer Tecnoscasa hatte zu Boomzeiten über 1.000 Filialen. Inzwischen sind es nur noch 415. Alfa Inmobiliaria, die Nummer zwei, schrumpfte von 678 auf 350. So lässt sich die Liste fortsetzen. Doch damit nicht genug: MC Inmobiliaria, die Nummer fünf der Branche aus Andalusien, hat Konkurs angemeldet. Don Piso, die Nummer drei, steht zum Verkauf. Die weltweit größte Maklerfirma Coldwell Banker will sich komplett aus dem Spaniengeschäft zurückziehen. Es ist noch gar nicht so lange her, da spielte man mit dem Gedanken, Don Piso zu schlucken.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in unserer Druckausgabe.
Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.6 AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze - www.mamboportal.com All right reserved
|