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Freitag, 05. September 2008

Spannung bis zur letzten Halse

AudiMedCup in Cartagena: Königliche „Bribón“ schafft ihren ersten Saisonsieg

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  Dicht an dicht: Noch liegt das Feld der Jachten eng zusammen. Fotos: Heike Schwab

Heike Schwab
Cartagena 

Der TP52 AudiMedCup 2008 zeigte sich in Cartagena von seiner besten Seite. Die Trophy der Region Murcia, die fünfte von sechs Regattaserien der Saison 2008, bot alles, was ein Seglerherz höher schlagen lässt.
Dicht an dicht kämpften die weltbesten Segler an der Costa Cálida um jeden Punkt. Erst im letzten Rennen, auf den letzten Metern, entschied sich in einem atemberaubenden Zweikampf, wer die Trophäe von Murcia als Sieger nach Hause nehmen konnte. Es war die spanische „Bribón“, die Jacht von König Juan Carlos, gesteuert von dem Neuseeländer Dean Barker, die sich letzten Endes gegen ihren argentinischen Verfolger „Matador“ durchsetzen konnte.
Vor dem letzten Rennen führte das spanische America’s- Cup-Team der „Desafío“ die Regatta-Serie mit einem Punkt an. Aber auch drei weitere Teams – Bribón, Quantum und Matador – konnten die Trophy de Murcia noch gewinnen, mit einem Sieg im letzten Rennen.
Nach einem gelungenen Start setzten sich jedoch „Matador“ und „Bribón“ schnell an die Spitze der 14 Boote zählenden Flotte, segelten den anderen davon und lieferten sich ein Duell, das die Nerven der Segler und Zuschauer bis aufs Äußerste strapazierte. Immer wieder wechselte die Führung, die Teams nutzten jede Böe, um Raum zu gewinnen, bis es schließlich „Bribón“, nur wenige Bootslängen vom Ziel entfernt, auf der abschließenden Kreuz gelang, mit der letzten Halse höher an den Wind zu gehen und den kleinen, aber entscheidenden Vorsprung zu erlangen. Es war der erste Saisonsieg des spanischen Teams, den es bislang wiederholt knapp verpasst hatte. Die Freude war entsprechend groß: „Die Tatsache, dass ,Matador‘ so gut gesegelt ist, macht den Sieg noch süßer, es war nicht im Entferntesten einfach“, sagte Ignasi Triay (ESP), Projektmanager und Trimmer der „Bribón“.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in unserer Druckausgabe.  




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