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Freitag, 07. November 2008

Vorsicht ist besser

Tipps und Tricks, wie man es Einbrechern schwerer machen kann

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Die Satellitenschüssel in der Urbanisation signalisiert: Hier leben vermutlich Ausländer.
Foto: Ángel García, mzv

Nina Hoff

Die Krise ist da, die Arbeitslosigkeit steigt, und mit ihr steigt leider auch die Kriminalität. Ziel von Einzeltätern oder ganzen Diebesbanden sind oft abgelegene Häuser oder Objekte in unübersichtlichen Urbanisationen und die auserwählten Opfer „reiche“ Ausländer.
Klaus Leim, der seit vielen Jahren in Sax wohnt, hat in der letzten Zeit festgestellt, dass verstärkt in der Region eingebrochen wird. Zuletzt traf es seine Nachbarn. „Mir ist im Nachhinein aufgefallen, dass sie alles falsch gemacht haben, um einen Einbruch möglichst zu vermeiden“, sagt Leim, der nebenberuflich im Sicherheitssektor gearbeitet hat. Er möchte den CBN-Lesern einige Tipps und Tricks mit auf den Weg geben.
„Meine Nachbarn haben eine zwei Meter große Satellitenschüssel im Garten stehen. Dadurch geben sie sich schon beim Vorbeifahren als Ausländer zu erkennen. Und die gehören in der Regel nicht zu den ärmeren Bevölkerungsschichten hier an der Costa Blanca“, sagt Leim und rät, Satellitenschüsseln so anzubringen, dass sie nicht sofort von der Straße zu erkennen sind.
Auch die vermeintlich sicheren schmiedeeisernen Gitter sind oft nur schöne Verzierung. Wenn man noch in der glücklichen Lage ist und keine Gitter an den Fenstern hat, sollte man vor einer Montage Folgendes beachten: Die Gitter müssen nach Möglichkeit durch die komplette Wand gehen und dann noch mit einem soliden Metallrahmen (kann man übertapezieren) innen im Haus verankert werden. Ein Gitter sollte zudem auch innen eine Verriegelung haben, sodass es im Notfall geöffnet werden kann. „Bei meinen englischen Freunden war das Gitter nur mit zwei acht Millimeter langen Schrauben im Mauerwerk befestigt, und die sind in wenigen Sekunden entfernt worden. Eine Verankerungsmethode, die durchaus üblich ist in Spanien!“, warnt Klaus Leim.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in unserer Druckausgabe.




Kommentare (5)
1. Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können am 20-11-2008 15:09 - Gast
 
 
Vorsicht ist besser! Urlaubsfreud und Ur
Leider mussten wir bereits im März d.J. erfahren, wie gefährlich es ist zur Zeit in Spanien. Uns wurde der Wagen aufgebrochen und die unsichtbar im Kofferraum liegende Handtasche gestohlen. 
Und erst vorigen Freitag wurde unsere Tochter nebst Schwiegersohn und Enkel bei der Mietwagenabholung im Parkhaus Alicante Airport überfallen und der Handtasche beraubt. 
Gerne würde ich hier Ihnen weitere Einzelheiten senden damit Sie auch in Ihrer Zeitung dieses so wichtige Thema für alle Reisenden weiter behandeln. 
MFG 
Horst Lorenz
 
2. Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können am 21-11-2008 12:09 - Gast
 
 
Vorsicht ist besser! Urlaubsfreud und Ur
Leider kein Einzelfall.Die Polizei ist scheinbar überfordert.In den Urbanisationen ist Nachbarschaftshilfe m.e. die einzige Möglichkeit.Immer da wo Nachbarn Kontakte pflegen und sich kennen passiert wenig.Wir können halt alle nur wenig spanisch so das wir als Informanten für die Polizei fast wertlos sind.
 
3. Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können am 23-11-2008 05:10 - Gast
 
 
Tolle Idee
"Gitter durch die Wand führen und von innen mit einem Metallrahmen sichern". 
 
Mit Sicherheit hat man damit eine perfekte Kältebrücke, an der sich in der kalten Jahreszeit Kondenswasser und Schimmel sammeln.
 
4. Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können am 23-11-2008 15:04 - Gast
 
 
Einbrecher
Schon in der Zeit als ich in Spanien lebte (1984-1995) war es mit den Einbrüchen in Häuser sehr schlimm. Wir sind ein Monat in Deutschland gewesen und das Haus wurde ausgeraubt. Die Gittertür hat nichts geholfen. Die Alarmanlage wurde irgendwie außer gefecht gesetzt und die Nachbarn kümmerten sich nicht um die seit wochen offene Haustür. Das alles in einer Urbanisation! Dadurch, dass das Diebesgut angeboten und verkauft wurde, hat man die Täter ausfindig machen können und es waren keine Spanier sondern deutsche! Viel Gesox, das in Deutschland auf der Fahndungsliste steht, treibt sich in Spanien rum. Die Häuser werden immer billiger, das liegt aber nicht nur daran, dass es dort unsicher ist, sondern dass diese Immobilien Blase endlich platzt.
 
5. Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können am 23-11-2008 16:35 - Gast
 
 
vorsicht ist besser
ich muss der Frau Nina Hoff leider wider- 
sprechen. Schuld an der steigenden Krimi- 
nalität in Spanien ist nicht die Arbeits- 
losigkeit, die hat es auch schon vor den 
90-er gegeben. 
Die Polizei wird bestätigen, daß fast  
90 % der Täter Ost-Europäer sind.
 

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