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| Mittwoch, 24. Dezember 2008 | |||||
Spanien macht Türen zuRegierung will Einwanderungsgesetze verschärfen
Madrid – dpa. Spanien will seine Einwanderungsgesetze verschärfen. Die sozialistische Regierung plant unter anderem, die Höchstdauer der Abschiebehaft für illegale Immigranten von derzeit 40 auf bis zu 70 Tage zu verlängern. Damit sollen die Behörden mehr Zeit zur Bearbeitung der notwendigen Dokumente erhalten. Außerdem sollen Familienzusammenführungen erschwert werden. Die Reform sehe vor, dass die Eltern von legal in Spanien lebenden Ausländern aus Nicht-EU-Staaten nur noch nachziehen dürfen, wenn sie bereits älter als 65 Jahre sind. Zugleich solle illegalen Einwanderern mehr Rechte eingeräumt werden. Dazu zähle ein kostenloser Rechtsbeistand, Schulausbildung bis zum 18. Lebensjahr oder das Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Unternehmer, die illegale Immigranten beschäftigen, müssten künftig pro Kopf mit einer Strafe von bis zu 100.000 Euro rechnen.
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