Zu viele Schulabbrecher

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Viele Schüler können nicht mehr mit Frustration umgehen. Foto: Ángel García

Die Region Murcia scheint das Problem der vielen frühzeitigen Schulabbrecher nicht in den Griff zu bekommen. Über 26 Prozent der 18- bis 24-Jährigen haben weder einen Schulabschluss noch eine Berufsausbildung. Die Daten gab das nationale Statistikamt INE bekannt. Demnach liegt Murcia weit über dem spanischen Durchschnitt, der mit 19 Prozent Abbrechern einen Tiefstwert erreicht hat. Der europäische Mittelwert liegt bei elf Prozent.
Nicht nur die hohe Abbrecherquote macht den Beschäftigten im Bildungswesen Sorgen. Es scheint keine Besserung zu geben. Die Maßnahmen gegen den frühzeitigen Schulabbruch fruchten offenbar nicht im Gegensatz zu Bildungssystemen in anderen Regionen, in denen ähnlich viel Geld investiert werde und das Durchschnittseinkommen der Bevölkerung vergleichbar sei, wie die Zeitung „La Verdad“ berichtete.

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