Der Canuto de Risco Blanco ist eine Wanderung wert – Schriftliche Genehmigung muss eingeholt werden
Die Stierkämpfermütze ist ein ganz besonderer Fels im Korkeichen-Naturpark. Foto: Birgit Broecheler
Birgit Broecheler
Los Barrios
Trotz heißer Temperaturen findet der begeisterte Wanderer auch im Sommer noch Routen, die schattig sind und angenehme Kühle versprechen. Solch ein Weg ist der Canuto de Risco Blanco, der von der Fahrpiste, die Los Barrios mit Facinas verbindet, losgeht. Er ist mit einer Länge von 4,5 Kilometern angegeben und lässt sich problemlos in weniger als drei Stunden bewältigen. Da es sich um ein sensibles Naturgebiet handelt, ist außerdem eine Genehmigung durch die Naturparkbehörde einzuholen.
Der Ausgangspunkt ist leicht zu erreichen. Von Málaga aus fährt man über die A-7 Richtung Los Barrios und biegt dann auf die A-381 Richtung Jerez ab. Am Kilometer 77 dieser Straße nimmt man die Abbiegung auf die CA-221, fährt über die Brücke und dann nach links wieder Richtung Los Barrios. Nach wenigen Metern erscheint rechter Hand eine Piste, die nach Facinas führt, und ein Hinweisschild auf den Naturpark. Diese Piste ist mittlerweile gut befahrbar. Nach etwa sieben Kilometern erreicht man einen verfallen Cortijo, den so genannten Cortijo de San Carlos Tiradero, an dem man das Auto abstellen sollte. Schilder weisen den Weg bis zu einem Gatter. Ab dort beginnt der Weg, der genehmigungspflichtig ist.
Man wandert zunächst stetig ansteigend über eine Forstpiste durch einen Wald aus Bergeichen, Farn und Schlingpflanzen, die die Stämme der Bäume in Grün verwandeln. Unzählige Grüntöne bietet dieser stille Wald, in dem nur Vogelgezwitscher und das Plätschern kleiner Bäche zu hören ist. Hin und wieder knacken Äste: Rehe und Wildschweine sind dort zuhause und können dem Wanderer über den Weg laufen.
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