Stand Up Paddle Surfing: Trendsport jetzt auch an der Costa Blanca
Tato Brunet von der Sailing Pro Center „Las Antipodas“ will Stand Up Paddle an der Costa Blanca bekannt machen. Fotos: Hoff
Nina Hoff
Benissa/Calpe
Es sieht so leicht aus. So sanft und geschmeidig, so sicher, wenn Tato Brunet von der Segelschule „Las Antipodas“ das lange Stechpaddel rhythmisch ins Wasser taucht und das knapp drei Meter lange Board über das Wasser gleitet. Ein wenig erinnert es an Venedig, an die Gondoliere. Nur, dass hier jeder selbst in die Rolle des Steuermanns schlüpfen kann.
Stand Up Paddle Surfing, kurz SUP, nennt sich diese relativ neue und doch ganz alte Sportart, die momentan besonders jenseits des Atlantiks für Furore sorgt. Über die Ursprünge hingegen ist nicht viel bekannt. Die Polynesier benutzten bereits vor langer Zeit ein Brett und ein Paddel, um sich von Insel zu Insel zu bewegen.
„Ich war zuerst skeptisch, als ich von der Sportart hörte“, sagt Tato freimütig. Als er dann im Winter in Brasilien das erste Mal auf ein SUP-Board stieg, waren seine Zweifel wie weggefegt. Sodass er beschloss, die Sportart an der Costa Blanca bekannt zu machen, und am ersten Sonntag im Juni zum Tag der offenen Tür lud. Wer wollte, konnte sich anmelden und sehen, was hinter dem aktuellen Hype um SUP steckt.
Nach einem kurzen Einführungsvideo, das bereits Lust auf Wasser und – nach Möglichkeit erst einmal ganz kleine – Wellen machte, gab es noch eine kurze technische Erklärung. So sollte das Paddel den Surfer ein Stück überragen. Wenn die Angelegenheit zu wackelig, der Wind zu stark oder die Wellen zu hoch werden, gibt es eine Sicherheitsposition, bei der man sich einfach auf Paddel und Brett legt.
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