Spaniens Gewässer schneiden bei der EU-Wasserstudie gut ab
Die Küstengewässer in Spanien erhalten gute Noten von den Testern.
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Nina Hoff/dpa
Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat eine Studie zur Wasserqualität von Küsten, Seen und Flüssen veröffentlicht. Europaweit habe sich die Wasserqualität wieder verbessert, sagte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas Mitte Juni in Brüssel bei der Vorstellung des jährlichen EU-Badegewässerberichts. Spitzenqualität vermelden die Tester vor allem von der Mittelmeerküste.
Zwar stammen die Daten der Analysen von insgesamt 21.400 Stränden in Europa aus der Saison 2008, doch sie werden als zuverlässiger Trend auch für 2009 gewertet, heißt es in der Wasserstudie. Knapp zwei Drittel der Prüfgebiete sind an den Küsten, der Rest befindet sich an Flüssen und Seen. Beurteilt wird die Qualität anhand der in den entnommenen Proben gefundenen Bakterien, Mineralölrückständen, Reinigungsmitteln und giftigen Säuren. Weitere Untersuchungen können eingeleitet werden, um beispielsweise Salmonellen nachzuweisen, sofern ein Verdacht vorliegt. Die EU setzt Mindestnormen für alle Mitgliedstaaten fest und zusätzliche Kriterien für Länder, die noch strenger vorgehen möchten. Rund 89 Prozent der Badestellen an den Küsten und 70 Prozent der Seen und Flüsse genügten den strengsten Normen.
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