Simpel oder ausgefeilt, Holzkohle oder Gas: Die Qual der Wahl
Der dreibeinige Grill – etwas wackelig, aber Spaß macht es trotzdem. Foto: mzv
Nina Hoff
Die Grillsaison ist an der Costa Blanca zwar schon längst eingeläutet, doch mit der sommerlichen Urlaubswelle mehren sich noch die Düfte nach leckerer Bratwurst, Kotelett und Co. Zur warmen Jahreszeit gehört Grillen einfach dazu. Zumal es wunderbar den teuren Restaurantbesuch ersetzen kann.
Doch nicht nur dadurch wird der Geldbeutel entlastet. Beim Grillen selbst lässt sich – wenn man es richtig anstellt – so mancher Euro sparen. Etwa wenn man die leckeren Fleischspießchen nicht fertig kauft, sondern selbst zusammensteckt. Oder beim Grillgerät selbst. Die Auswahl ist groß und die Preisspanne entsprechend breit – die Wurst indes schmeckt fast immer gleich. Auch wenn absolute Grillfreaks das vehement abstreiten dürften. Denn an Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill scheiden sich die Geister.
Die billigste Variante bildet sicherlich der Einweggrill, der besonders in den skandinavischen Ländern seit einigen Jahren voll im Trend liegt und jetzt auch das restliche Europa erobern will. Er besteht aus einer Aluschale und einem Rost. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Das Ding ist klein, meist nicht größer als ein DIN-A 4-Blatt. Es wiegt wenig, passt in jede Tasche, hat Kohle und Grillanzünder meistens bereits integriert und wird nach Benutzung und entsprechender Auskühlzeit einfach weggeworfen.
Man kann den Kleinen überallhin mitnehmen. Überall? Nicht ganz. Nur dorthin, wo es erlaubt ist, also keinesfalls auf eine Wanderung in die Berge oder Wälder. Die Handhabung ist einfach: Verpackung öffnen, hinstellen und anzünden. Dann muss man natürlich noch ein wenig warten, bis die Kohlen durchgeglüht sind, bevor das Steak auf den Rost darf.
Natürlich hat der Mini auch Nachteile: Viel passt nicht darauf, und man verursacht Müll. Und auf den Untergrund sollte man achten, verursacht der Einweggrill im Zweifel doch hässliche Brandflecken. Im Preis aber ist er unschlagbar, kostet häufig weniger als fünf Euro.
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