Zum 1. Juli liberalisiert Spanien den Energiemarkt auch für Privathaushalte
Bald darf man seinen Anbieter frei wählen. Allerdings sollte man sich vorher ausführlich informieren.
Foto: CBN
Nina Hoff
Was der Telekommunikationsmarkt bereits vor einigen Jahren durchlebt hat, steht jetzt dem Energiemarkt bevor: Spanien liberalisiert zum 1. Juli den Strommarkt auch für private Haushalte. Davon sind gut 25 Millionen Endverbraucher betroffen. In der Provinz Alicante sind es mehr als 1,2 Millionen Verbraucher, die sich – sofern sie es denn wollen – einen neuen Anbieter suchen können. Im Land Valencia ist die Iberdrola der Hauptversorger.
Viele Kunden, die weniger als zehn Kilowatt Leistung gebucht haben, haben bereits ein Schreiben von ihrem Energieversorger im Briefkasten gefunden, in dem sie darauf hingewiesen werden, dass sie zum 1. Juli den Anbieter wechseln „müssen“. Keine Panik! Das ist etwas harsch ausgedrückt und trifft so nicht zu, wie man bei genauerem Lesen erfährt. Wer nämlich gar nichts macht, wird automatisch bei Iberdrola (beziehungsweise seinem derzeitigen Versorger) bleiben und dem neuen, von der Regierung eingeführten und weiterhin regulierten Tarifsystem zugewiesen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in
unserer Druckausgabe.