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Samstag, 27. Dezember 2008 |
Leicht gebremster Fall
Bauwirtschaft: Ohne sozialen Wohnungsbau sieht Bilanz noch schlechter aus
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Auf vielen Baustellen ruht die Arbeit. Foto: Ángel García |
Madrid – tl. Die Bauwirtschaft befindet sich weiter auf Talfahrt. Lediglich die verstärkte staatliche Förderung des sozialen Wohnungsbaus schwächt das Tempo etwas ab. So schloss das dritte Quartal mit einer Steigerung der Aktivitäten im sozialen Wohnungsbau um 46 Prozent gegenüber dem Quartal zuvor, wie das Wohnungsbauministerium jetzt bekannt gab. Insgesamt zählte man fast 20.000 Projekte.
Doch der schöne Schein dieser Quartalsbilanz ist trügerisch: Auch wenn inzwischen jeder vierte Baubeginn im sozialen Wohnungsbau getätigt wurde, sieht die Bilanz im längerfristigen Vergleich längst nicht mehr so günstig aus. In den vergangenen zwölf Monaten ging die Aktivität auch auf diesem Sektor zurück – um 14,3 Prozent.
Rückgang um 40 Prozent
So konnte der in den vergangenen Monaten zu verzeichnende Fortschritt im sozialen Wohnungsbau die schlechte Bilanz zwar etwas mildern. Insgesamt aber ging die Zahl neuer Wohnungsbauaktivitäten in den vergangenen zwölf Monaten in Spanien um 40 Prozent zurück. Betrachtet man den freien Wohnungsbau getrennt, beträgt das Minus 44,3 Prozent.
Der Verkauf von Wohnungen wird 2008 stark rückläufig sein. Das Ministerium geht von einem Minus von 30 Prozent aus. Das Nationale Statistikinstitut INE erwartet einen Rückgang von 32 Prozent. Während der Verkauf von Neubauwohnungen in den vergangenen zwölf Monaten um 25 Prozent sank, wurden bei Secondhand-Wohnungen gar 49 Prozent weniger Transaktionen registriert.
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