Confed-Cup: Spanien blamiert sich beim 0:2 gegen die USA – Finale und Rekorde verpasst
710_00Bild des Jammers: Nationaltorhüter Iker Casillas will sich am liebsten verstecken. Foto: dpa
Bloefontein – kp. Klar, zuerst müsse man einmal die USA im Halbfinale schlagen, aber der Traum vom Finalsieg des Konföderationen-Pokal in Südafrika gegen Brasilien sei doch wohl gestattet – dachte sich Fußball-Europameister Spanien, und blamierte sich bei der völlig verdienten 0:2-Pleite gegen die Amerikaner bis auf die Knochen.
Keine Ideen für ein Durchkommen fanden die Iberer gegen die gut gestaffelte, schnelle und körperlich überlegene Abwehr der US-Boys, die zwei blitzsaubere Konter mit den beiden Treffern abschlossen und die zahlreichen Torchancen des Favoriten unbeschadet überstanden.
Mit dem unerwarteten Ausgang verpasste Spanien nicht nur das Finale der Generalprobe für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, sondern es gingen auch einige Serien für die Südeuropäer zu Ende: Nach 15 Siegen in Folge und 35 Spielen ohne Niederlage in Serie war es die erste Schlappe für den Europameister, der seit der 0:1-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen Rumänien im November 2006 nicht mehr verloren hatte. Für Trainer Vicente del Bosque, der seine ersten 13 Spiele als Coach gewonnen hatte, war es die erste Niederlage als Nationaltrainer.
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