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Freitag, 26. Juni 2009 |
Schwerarbeiter in Runde drei
Wimbledon: Verdasco und Robredo brauchen fünf Sätze – Nadal verzichtet
Trägt die Hoffnungen Spaniens: Fernando Verdasco. Foto: EFE
London – kp. Nur einer gehörigen Portion Schwerarbeit haben es die Tennisprofis Fernando Verdasco, Tommy Robredo und Nicolás Almagro zu verdanken, dass sie bei den All England Championchips in Londons Vorort Wimbledon in Runde drei stehen. Verdasco und seine Landsleute brauchten fünf Sätze, um sich gegen den Belgier Kristof Vliegen, den Österreicher Stefan Koubek und den Slowaken Karol Beck durchzusetzen.
Leichteres Spiel hatte hingegen Albert Montañés, der gegen den Argentinier Guillermo Cañas „nur“ vier Durchgänge benötigte und am Freitag auf seinen Landsmann Verdasco trifft. Der Madrilene, an Nummer sieben beim dritten Grand Slam des Jahres gesetzt, ist nach der Absage von Titelverteidiger Rafael Nadal Spaniens größte Hoffnung beim Rasenturnier. Nadal hatte nach zwei verlorenen Schaukämpfen drei Tage vor dem Start in Wimbledon erklärt, nicht fit genug zu sein, um mit realistischen Hoffnungen auf den Turniergewinn antreten zu können. Als Ursache für die Absage gelten nicht nur Probleme in beiden Knien, sondern auch emotionale Gründe. Seine Eltern, Sebastià und Aina María, hatten angekündigt, sich scheiden zu lassen.
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