Konföderationen-Cup: Nach zwei Vorrunden-Siegen im Halbfinale – Villa ist Raúl auf den Fersen
Hattrick auf die schnelle Art: Stürmerstar Fernando Torres schiebt gegen Neuseeland ein. Foto: dpa
Rustenburg – kp. Spanien hat vor einem Jahr in Österreich Europa erobert. Jetzt ist Afrika dran. Bei der Generalprobe zur Fußball-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr, dem Konföderationen-Cup in Südafrika, schlugen die iberischen Ballkünstler zum Vorrundenauftakt in der Gruppe A Neuseeland mit 5:0 und den Irak mit 1:0. Der Europameister hat sich damit bereits für das Halbfinale qualifiziert.
Besonders viel Spaß hatte der Stürmer Fernando Torres mit dem schnellsten Hattrick in der spanischen Länderspielgeschichte im ersten Spiel. Freude auch bei David Villa, der nach seinen zwei Treffern gegen das überforderte Neuseeland und das Abwehrbollwerk Irak mit nunmehr 30 Länderspiel-Treffern nur noch Raúl González (44 Tore) in Spaniens ewiger Torschützenliste vor sich hat.
Vicente del Bosque verbesserte im zwölften Spiel seit seinem Amtsantritt mit dem zwölften Sieg den Trainer-Weltrekord. Für Spanien war das 1:0 gegen den Irak der 14. Sieg in Folge und das 34. Spiel in Serie ohne Niederlage. Mit einem Erfolg am 20. Juni gegen Gastgeber Südafrika würde der Europameister Australien, Brasilien und Frankreich mit 15 Siegen in Folge übertreffen sowie Brasiliens Spitzenwert von 35 Spielen in Serie ohne Niederlage einstellen. Sollten die Südamerikaner im Halbfinale der Gegner sein, käme es zu einem Spiel besonderer Art um den Weltrekord.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in
unserer Druckausgabe.