Der Ausverkauf
Banken und Sparkassen werfen Immobilien mit Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent auf den Markt
Auf dem Immobilienmarkt hat der Ausverkauf begonnen: Banken und Sparkassen werfen ihren Stock auf den Markt. Foto: A. García
Thomas Liebelt
Alicante/Valencia
Das deutsche Paar lebt schon seit etlichen Jahren an der Costa Blanca – und träumt von einem eigenen kleinen Haus. Bislang ein unerschwinglicher Traum. Jetzt nicht mehr. Banken und vor allem Sparkassen, die auf einem riesigen Stock an Immobilien sitzen, werfen derzeit Häuser und Wohnungen zu Sonderpreisen auf den Markt. Preisnachlässe von bis zu 50 Prozent sind keine Seltenheit. Und so kommt auch das deutsche Paar zu seinem Häuschen in Altea.
Schon in der Krise 1992 hatten sich die Kreditinstitute des Landes in große Immobilienunternehmen verwandelt. Das Gleiche passiert jetzt wieder. Nach Zahlen der Banco de España vom Sommer 2009 haben die Cajas im Verlauf des Jahres Immobilien im Wert von zwölf Milliarden Euro erworben. Banken und Sparkassen zusammen halten Immobilien-Aktiva von deutlich über 40 Milliarden Euro. Das meiste stammt von Kunden, die ihre Kredite oder Hypotheken nicht mehr bedienen konnten.
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1 Immobilien Ausverkauf Geschrieben von:
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, am 05-12-2009 10:54 Das war ja vorauszusehen nach dem die Preise ins Unermeßliche gestiegen waren denke ich das auch wieder einige Deutsche wieder kaufen.
2 Günstige Immobilien über Banken Geschrieben von:
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, am 08-12-2009 19:03 Hallo, ich suche ein kleines Haus im Raum Denia. Ich merke aber bisher nicht, dass die Preise, wie in dem Bericht erwähnt, um 50 % fallen. Manche wollen Ihre Häuser immer noch vergoldet haben. Wie komme ich zu einem Haus, das die Banken verkaufen wollen/müssen ? Für Tips bin ich dankbar.
3 Immobilienkrise Geschrieben von:
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, am 27-12-2009 23:39 Wir versuchen seit 1 jahr ein preiswertes haus zu kaufen, leider ohne Erfolg. Wir erkennen nur eine ganz leichte Reduzierung der Preise. Immobilienagenturen und auch Privatverkäufer wollen immer noch viel zu hohe Preise. Wer gibt uns einen Tip, wie man zu einem Haus kommt, welches seiem Wert entspricht? Auch die CAM-Bank hat uns keine Offerten gegeben, obwohl sie uns in einem Gespräch versichte, dass von dieser sehr viele günstige Objekte angeboten werden. Nichts haben wir bekommen, obwohl in die Datenbank aufgenommen. Was angeboten wird sind einfach gesagt "Schrottimmobilien" die einen überhöhten Preis haben.
4 Immobilien überteuert Geschrieben von:
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, am 29-12-2009 22:40 Ja dem kann ich nur zustimmen, denn die Preise entsprechen noch lange nicht dem tatsächlichen Wert. Nur keine Sorge, das wird sich in 2010 noch ändern
5 Imobilienkriese Geschrieben von:
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, am 30-12-2009 16:22 Wenn Sie eine Imobilie kaufen wollen,dann müßen Sie persönlich an die Costa Blanca fahren. An mindestens 20% der Häuser hängt ein Schild SEVENTE ( zu verkaufen ) und das sind keine Schrottimobilien .
6 Geschrieben von: wolfgang peters , am 30-12-2009 18:44 Die Immokrise in Andalusien sowie in ganz Spanien ist hausgemacht. Das Preisniveau ist viel zu hoch, bei sehr schlechter Bauqualität!! Aus Spanien haben wir uns nach 17 Jahren und 2 Häusern verabschiedet!! Wir haben uns eine absolute 5 STerne, 4 Zimmer-Wohnung 100 m² für unter 100.000 € mit Pool- u. großer Gartenanlage, Schwimmhalle, Sauna, Fitnes u. Restaurant, in der Türkei erworben und sind auch ganz schnell Eigentümer geworden. Sehr einfach war die Eigentumseintragung! Wer interesse hat, kann sich gerne bei mir melden!!
7 Der Ausverkauf Geschrieben von:
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, am 31-12-2009 10:53 Wenn Sie eine Immobilie kaufen wollen, dann warten Sie bis 2011/2012. Der Absturz als Quittung für den sog. Bauboom kommt erst in 2010 mit halbierten Preisen. Sehen Sie sich die Las Marinas in Denia an: sie erinnert an Kasernenanlagen aus der Militärzeit.
8 Immobilienpreise Geschrieben von:
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, am 31-12-2009 11:12 Einfach noch abwarten, die Preise werden noch gewaltig sinken. Man rechnet mit einem Verlust des Englischen Pfunds um etwa 20% gegenüber dem Euro. Engländer und Iren haben überwiegend mit hoher Finanzierung gekauft und können diese bald nicht mehr bedienen. Ebenso Spanische Käufer ihre Zweitwohnsitze. Gehen sie zu Bankversteigerungen. Spanien ächzt seit Monaten unter den Folgen der Wirtschaftskrise, verstärkt durch den Zusammenbruch des Immobilienmarktes. Über vier Millionen Menschen haben keine Arbeit, die Erwerbslosenquote ist mit fast 20 Prozent doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt. Nur Lettland steht noch schlechter da. Spanien wird voraussichtlich als Letztes der EU-Länder aus der Rezession herauskommen und erst 2012/13 wieder ein kleines Wachstum verzeichnen. Den Jahresrückblick 2009 leitet die Zeitung "El PaÃs" auf ihrer Homepage denn auch mit den Worten "Das Drama der Arbeitslosigkeit" ein.
9 "Der Ausverkauf" Geschrieben von:
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, am 01-01-2010 13:24 Der billige Traum vom Platz an der Sonne? Die Realisierung dessen hat seinen Preis! Viele Häuser werden inzwischen zu moderaten Preisen angeboten! Oder darf ein einfaches Haus mit großem Grundstück mit/ohne Pool nicht 220.000 bis 250.00 Eur kosten? Ich denke ja! Die Eigentümer müssen ja auch oft nicht verkaufen, die Häuser sind bezahlt. Einen graviereneden Preisverfall darf und wird es nicht weiter geben. Man würde sich dann einer Deflation nähern, die sehr gefährlich für alle wäre (auch Handwerker, die dann nur noch 5,-Eur die Std. bekämen)-wird doch eh alles billiger. Drücken ohne Ende ist abzulehnen! Aber wo bleibt der Staat? Die in Valencia und Madrid haben doch immer noch nicht Ihre Hausaufgaben gemacht. Anstatt die Grunderwerbs- und Hauserwerbskosten zu senken, bleiben die Steuern unverschämt hoch. Senkung der Grundwerwerbsteuer/Wohneigentumsübertragungssteuer wären nötig, um die Immobilienbranche und den Bausektor zu stützen. Statt dessen das Gegenteil: Kaufen Sie günstig, wird sich der spanische Staat an einem völlig überzogenem Katasterwert orientieren und so unter Umständen eine Erwerbsteuer vom Käufer fordern, die doppelt so hoch ist wie jene, die real fällig würde. Und wenn diese Forderung dann 2 Jahre nach Kauf kommt, wird auch noch frech ein hoher Zins (über 5 Prozent) zusätzlich verlangt. Käufer aufgepasstt1
10 @ Leo Geschrieben von:
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, am 02-01-2010 10:16 Wenn die Zinsen steigen (und sie werden steigen)weden hier hunderttausende ihren Schlussel abgeben muessen.Sicher wird dann das passende Objekt preiswert zu haben sein.Die ueberbewerteten Imobilien- papiere der spanischen Banken werden zZt bei der EZB "zwischengelagert",das heisst hier werden noch erhebliche Probleme vor allen Dingen auf die Sparkassen zukommen, weil diese Papiere real bewertet werden mussen,viel Vergnuegen!Mein Rat:warten Sie ab,geniessen Sie Spanien und nehmen Sie teil am Absturz der Imobilienpreise!
11 Alles wird gut... Geschrieben von:
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, am 03-01-2010 14:55 zu Herrn Peters Kommentar: 6 Geschrieben von: wolfgang peters, am 30-12-2009 17:44 Kein normaldenkender Mensch kauft in diesen Zeiten eine Eigentumswohnung (Türkei hat keine bessere Bauqualität, mehr schein als sein, unqualifizierte Arbeiter, Backschisch für die Bauerlaubnis usw. - zudem eine Eigentumswohnung ist ein abgestecktes Stück Luft- kein eigenes Land) Und dann Edogan und die Christenfeinde um sich - In Deutschland wird schon jeder 5te Bürger kulturell mit Messern bereichert. Da kann kein Europäer/Mensch aus der freien Welt hin. Menschenrechte, Gleichberechtigung? Naja, manche Menschen legen keinen Wert auf soetwas. Der Hexenkessel brodelt und als Puffer zum wahnsinnigen Ahmadinedschad mit den Atomfingern ziehen? Mehr als kurz gedacht. Denke das ist nur eine tragische Werbeversuchsmassnahme für überteuerte Luftschlösser in einem Land vor unserer Zeit.
12 Greife nie in ein fallendes Messer Geschrieben von:
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, am 05-01-2010 02:46 Der alte Boersenspruch bewahrheitet sich derzeit in Spanien. Die Immobilienpreise sinken und die Geschwindigkeit des Niedergangs nimmt eher zu als ab. Wir hatten das Glück, unsere spanische Immobilie zum Zeitpunkt der hoechsten Preise - im 3. Quartal 2007 - zu verkaufen. Jetzt beobachten wir den Markt und kaufen vielleicht neu, wenn das Preisniveau des Jahres 2000 wieder erreicht ist. Wer sagt, es koenne und duerfe nicht weiter fallen, lebt auf dem falschen Stern. Die Preise werden so rasant korrigiert werden, wie sie ehedem auch gestiegen sind.
13 Verfall der Immobilienpreise Geschrieben von:
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, am 05-01-2010 20:56 Spanische Geschäftsbanken haben damit begonnen, große Immobilienportfolios an den Märkten abzuverkaufen in dem Bemühen, ihre Eigenkapitalrate zu verbessern, ein Schritt, der zum Risiko eines weiteren Verfalls der Immobilienpreise führen, und auf diese Weise den Bedarf an Abschreibungen bei den Banken stark erhöhen könnte, wie wsj.com berichtet. In Spanien hat die globale Finanzkrise, die im Jahr 2007 ausbrach, einen Immobilien- und Bauboom abrupt beendet und das Land in eine tiefe Rezession gestürzt, die noch nicht zu Ende ist, obwohl viele andere europäische Länder bereits zu einem ökonomischen Wachstum zurückgekehrt sind. Nun, da die offizielle Arbeitslosenrate über 19% geklettert ist, sind Käufer von Immobilien in einer großen Anzahl zahlungssäumig geworden auf ihre vormals aufgenommenen Hypothekenkredite, ebenso wie Bauentwickler, die allesamt viel zu stark Kredit gehebelt in einem jetzt komplett darnieder liegenden Markt engagiert gewesen sind. Da Kreditgeber die Sicherheiten in Bezug auf zahlungssäumige Kredite eingezogen haben, sammelten Finanzinstitute in den vergangenen zwölf Monaten Objekte und Grundstücke im Wert von über €8,5 Milliarden in den verschiedensten Regionen des Landes ein. Bislang haben die Banken an den meisten dieser Grundstücke festgehalten, darauf hoffend, dass eine eventuelle wirtschaftliche Erholung den Verkauf dieser Vermögenswerte zu akzeptablen Preisen erlauben würde – eine Strategie, die sie erfolgreich im Laufe der Rezession zu Beginn der 1990iger Jahre angewandt hatten. Die Anhäufung von wieder eingezogenen Grundstücken und Immobilien durch die Banken verhinderte somit einen starken Abfall der Preise, womit die schmerzhaften Abschreibungen vermieden werden konnten, die Banken verbuchen müssen, wenn der Wert ihrer gehaltenen Vermögenswerte fällt. Bis jetzt hat diese Strategie gut funktioniert. Die spanischen Grundstückspreise erwiesen sich als ungewöhnlich belastbar. Die Durchschnittspreise sind in den letzten 12 Monaten um moderate 9% gesunken. Laut des spanischen Bauministeriums sind in den vergangenen fünf Jahren der Immobilienblase die Durchschnittspreise um 71% gestiegen. Jetzt stehen die Banken jedoch vor einer erneuten Liquiditätsnachfrage, die sie dazu zwingen wird, viele ihrer gehaltenen Immobilien und Grundstücke an den Märkten zu verkaufen. Sie arbeiten derzeit Verkaufsstrategien aus, schaffen Immobilienverwaltungsabteilungen und bieten Rabatte an, um auf diese Weise Käufer anzulocken.
14 Ausverkauf Geschrieben von:
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, am 11-01-2010 20:21 die Frage des Herrn Berger, ob ein Haus in Spanien 250.000 euro wert ist, ist in 95 % der Immobilien mit NEIN zu beantworten. Unberücksichtigt des Umstandes, daß es sich in so einem Falle, sowieso nur um ein Haus handeln darf, daß auch zu Euro-Zeiten gebaut wurde, ist ein derartiger Betrag - verglichen mit den Hauspreisen in Deutschland - in jeder Hinsicht überzogen. 1. die Herstellung des Fundamentes ( Isolierung)ist nicht vergleichbar ! 2. 97% aller Häuser haben keine feste Heizung (Gas oder Oel) 3. die Erstellung des Daches ist ebenfalls in Bezug auf die Isolierung nicht vergleichbar. 4. Die meisten Fenster sind Normalverglasung in ALU-Rahmen zum schieben, zwar sehr gut beim Fensterputzen herauszunehmen, aber bei Wind und Wetter zugig... weitere Punkte wären anzuführen. Ausserdem lag der Erstkaufpreis in 95% aller Immobilien wesentlich UNTER dem Betrag, den der Eigentümer bei Verkauf (einschl. Makler) erzielen möchte. Die meisten Häuser in Spanien müssen heute nach Erwerb von den neuen Besitzern auf die künftigen klimatischen Gegebenheiten umgebaut werden. Auch das drückt die Preise! So wie heute - zumindest hier in Niedersachsen - Häuser nach IHREM WERT verkauft werden, so wird es auch in den Folgejahren in Spanien der Fall sein. Nicht berücksichtigt sind dabei die Häuser, die von den Banken auf "den Markt geworfen" werden. Rita Huse g
15 Immobilienkrise Geschrieben von:
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, am 06-02-2010 16:06 Sicherlich ist die spanische Immobilienkrise "hausgemacht". Es wurde und wird gebaut ohne eine konktete Bedarfsplanung. Den spanischen Behörden und Bauträgern dürfte nicht entgangen sein, daß wir uns in einer Weltwirtschftskrise befinden und die Menschen eher um das täglich Überleben kämpfen, als sich mit dem Gedanken einer Ferienimmobilie zu beschäftigen. Es gibt auch sehr viele Deutsche, welche aus wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Gründen Spanien den Rücken kehren wollen. Diese verkaufen ihre Immobilien zu moderaten Preisen und sind zu Preisabschlägen bereit. Hier ein gutes Beispiel: http://wong.to/finca Manfred
16 Privatverkauf Geschrieben von:
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, am 06-02-2010 16:41 Glücklicherweise gibt es auch noch Privatpersonen, welche ihre Finca oder ihr Ferienhaus aus persönlichen Gründen verkaufen möchten und zu angemessenen Preisen anbieten. Hier ist der Verhandlungsspielraum grösser und es findet sich das ein oder andere Schnäppchen. Angebote gibt es dank Internet ausreichend. Manfred
17 Der Ausverkauf Geschrieben von:
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, am 08-02-2010 15:32 Die Preise haben noch lange nicht die Realitäten erreicht. Vor der Krise wurde für ein Studio von 45 qm locker 130.000 € gezahlt. Jetzt werden solche Hundehütten immer noch für über die Hälfte angeboten. In Deutschland käme nur ein Irrer auf die Idee für so eine Einzelzelle einen solchen Preis zu zahlen. Und das in Immobilien die meist 30 Jahre alt sind.
18 der Ausverkauf Geschrieben von:
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, am 08-02-2010 17:17 Es tut mir leid Herr Berger, ein kleines Haus mit Garten und Pool darf sehr wohl 200.ooo bis 250.ooo euro kosten, wenn entsprechend viel auch dafür bezahlt wurde, aber nicht - wie es in den meisten Fällen ist - das Haus in den 70-er oder 80-er -Jahren für 150.000 MARK erworben wurde!!! Das ist einfach GIER !!! Rita Huse
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