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Donnerstag, 18. Juni 2009

Geschäfte in schwierigen Zeiten

Mit Aktionen wie der Ruta del embargo stellen sich Bauträger auf die veränderte Marktsituation ein

 

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In einem Kleinbus werden Investoren, die sich für vor der Zwangsversteigerung stehende Wohnungen und Häuser interessieren, vom Círculo Financiero Internacional durch die Urbanisationen gefahren. Fotos: Dietmar Förster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dietmar Förster
Málaga/Marbella

Eine Fahrt entlang der Costa del Sol offenbart die Auswirkungen der brachliegenden Bau- und Immobilienbranche. Unzählige Urbanisationen liegen verwaist in der Landschaft – entweder vor kurzem fertiggestellt oder erst gar nicht zu Ende gebaut. Wurden in Zeiten des Booms die Häuser und Wohnungen vom Plan weggekauft, finden sich seit fast zwei Jahren und insbesondere durch den Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise im Herbst vergangenen Jahres keine Käufer mehr.
Die mangelnde Liquidität der Interessenten und die verschärften Konditionen der Banken und Sparkassen bei der Kreditvergabe haben gleichzeitig einen großen Preisverfall bei Immobilien in Gang gesetzt. Nach einer jüngst veröffentlichten Studie der BBVA-Bank ist in diesem Jahr mit einem Sinken der Preise um zehn Prozent zu rechnen. Für 2010 werden zwölf Prozent vorausgesagt und für das darauf folgende Jahr sogar 30 Prozent.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in unserer Druckausgabe.




  Kommentare (4)
 1 Kaufmann
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , am 24-07-2009 11:20
Mich überrascht es nicht, dass die Immobilien Preise sinken. 
Die meisten haben, nicht die Bau Qualität ,was in Deutschland/Schweiz oder in Austria verlangt wird.Ebenso sind nicht nur die Baiträger schuld an der Misere, auch die Makler, haben meisten die Preise in die Höhe getrieben.Sobald die Qualität steigt, wird mit SICHERHEIT auch der Verkauf wieder steigen!
 2 immobilienangebot
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , am 24-07-2009 21:14
ich denke, dass Bauträger, ImmobilienVerkäufer und Makler sich gemeinsam in immer höhere (Immobilien)-Preisregionen befördert haben, und der Markt hat erstaunlich geduldig jahrelang mitgespielt. Ein Immobilienkauf war in den letzten Jahren aufgrund des angebotenen Preis-Leistungsverhältnisse eigentlich nicht möglich.( eigene erfahrung). Eine deutliche Korrektur der Preise war auch ohne Finanzkrise bei ehrlicher Betrachtung überfällig, oder? Es bleibt die Erwartung, dass in den nächsten Jahren auch vermehrt solide Kapitalanleger  
den Weg in das interessante, liebenswerte Spanien finden können.  
schaun mer mal-hasta luego.
 3 immobilien
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , am 27-07-2009 19:24
Was in den letzten 6-7 Jahren an Preissteigerung bei Immobilien in Spanien festzustellen war, konnte kein Mensch nachvollziehen. Sicherlich haben auch die Bauträger und Makler eine Schuld, aber die Nachfrage regelt doch den Preis. Es ist für mich unglaublich, was manche Verkäufer (auch jetzt noch) für hohe Preise verlangen, für Bruchbuden. Oftmals Schimmel an allen Ecken, wird kurz vor einem Verkauf noch schnell überstrichen. Ich finde es richtig gut, dass mancher Verkäufer auf seiner Behausung sitzen bleibt, weil er sich das Anwesen in Spanien vergolden lassen möchte. Ich glaube, dass die eigentliche Problematik im Immobilienverkauf erst in 1-2 Jahren seinen Höhepunkt hat. Für Käufer, die Zeit haben, sicherlich ein Grund zum abwarten. Für jemand, der seine Immobilie mittels Hypothek gekauft hat, kommen noch schwere Zeiten entgegen. Ich wünsche jedoch, dass alle ehrlichen bzw. seriöse Verkäufer das Glück treu bleibt.
 4 ein glück
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , am 30-07-2009 12:52
das ich mein haus vor 4 jahren verkauft habe, ich hatte einfach keine lust mehr auf diese gartenarbeit usw..  
jetzt möchte ich schon mal wieder dort nen kleines nettes plätzchen haben.  
fein das die häuser auf ein erträgliches niveau zurück gehen.  
noch 2-3 jahre und es haben sich die preise halbiert. und wenn das Pfund so schwach bleibt, nur zu.......... 
 
ich freu mich schon auf spanien  
#jens

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