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Freitag, 30 August 2013

Tod eines Abenteurers

Álvaro Bultó stürzt bei Wingfly-Event in den Schweizer Alpen ab

Álvaro Bultó posiert in einem Wingsuit. Foto: EFE Álvaro Bultó posiert in einem Wingsuit. Foto: EFE

Bern/Barcelona – tl.

Extremsportler, Modellathlet, Playboy und Fernsehmoderator – das alles in einer Person war Álvaro Bultó. Jetzt ist der 51-jährige Erbe der Motorradfabrik Bultaco (Barcelona) Opfer seiner Leidenschaft geworden. Bei einem Wingfly-Event am vergangenen Freitag in der Nähe von Lauterbrunnen in den Berner Alpen (Schweiz) stürzte Bultó aus 1.600 Metern ab und war sofort tot. Sein Wingsuit hatte sich nicht geöffnet.
Bultó hatte in der Vergangenheit bereits mehrere Wingfly-Flüge absolviert, bei denen Geschwindigkeiten bis zu 220 Stundenkilometern erreicht werden. Als Basejumper war er unter anderem im Mai von Europas höchstem Hotel, dem „Bali“ in Benidorm, gesprungen. Ein Sprung von der Sagrada Familia in Barcelona und ein Flug mit dem Wingsuit über seine Heimatstadt blieben sein Traum.
Die Zeitung „El Mundo“ widmete dem Abenteurer am Samstag vier Seiten. Nicht unerwähnt blieb dabei, dass Bultó eine Liaison mit Infantin Cristina Anfang der 90er Jahre nachgesagt wurde, die vom Königshaus aber nie bestätigt wurde. Überhaupt waren Bultó und seine Begleiterinnen oft Objekte der Begierde der Regenbogenpresse. Dabei galt er als ausgesprochen gebildet, kultiviert, zuvorkommend und diskret.

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