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Freitag, 06 September 2013

Startschuss für Rentenreform

Arbeitsministerin Báñez stellt ihre Pläne erstmals Arbeitgebern und Gewerkschaften vor

Arbeitsministerin Bánez muss Arbeitgeber und Gewerkschaften von ihren Reformplänen überzeugen. Foto: dpa Arbeitsministerin Bánez muss Arbeitgeber und Gewerkschaften von ihren Reformplänen überzeugen. Foto: dpa

Madrid – tl.

Arbeitsministerin Fátima Báñez steht vor einer heiklen Aufgabe: Eine Rentenreform durchzubringen, die den Ansprüchen der EU-Kommission in Brüssel genügt, gleichzeitig die Sozialpartner – vor allem die Gewerkschaften – im eigenen Land nicht verprellt. Am Montag nun hat die Ministerin einen ersten Anlauf gestartet und Arbeitgebern sowie Gewerkschaften ihre Reformvorschläge präsentiert.
Wie von der Expertengruppe, die im Mai von der Regierung mit der Ausarbeitung eines Reformkonzepts beauftragt worden war, vorgeschlagen, will die Ministerindie Koppelung der jährlichen Rentenanpassung an die Preissteigerungsrate abschaffen und damit möglichst schon im kommenden Jahr beginnen. Vielmehr soll sich die Entwicklung der Renten künftig an den Einnahmen und Ausgaben der Sozialversicherung orientieren.
Bánez schwebt für die jährliche Anpassung der Renten eine bestimmte Formel vor. Demnach sollen die Renten in Spanien jeweils um mindestens 0,25 Prozent steigen. Nach oben wird die Steigerung gedeckelt. So dürfen die Renten maximal um die Preissteigerungsrate plus 0,25 Prozent steigen.
Ferner will Báñez in einer zweiten Stufe der demographischen Entwicklung und der gestiegenen Lebenserwartung Rechnungen tragen. Dazu soll ein neuer Rentenfaktor eingeführt werden. Konkret bedeutet dies, dass die Ausgangsrente künftig geringer ausfällt. Die Ministerin erwägt, die neue Berechnungsformel erstmals 2019 anzuwenden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in unserer Druckausgabe.

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Personen in dieser Konversation

  • Gast (Berger)

    Von welcher Rente redet Frau Banez? Hat die Rajoy-Regierung nicht gerade erst spanische Staatsanleihen mit dem Geld aus der Rentenkasse gekauft und diese so geplündert?
    Das fiele bei dem von Rajoy und Co. angestrebtem Staatsbankrott aber dann ohnehin nicht mehr ins Gewicht! DasVerhalten erscheint gleich dem aus der Privatwirtschaft bekannten "betrügerischen Bankrott"!

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