26 Jahre lang auf Medaille gewartet

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Das Podium im Snowboardcross (von linsk): Silber-Gewinner Jarryd Hughes aus Australien, Gold-Gewinner Pierre Vaultier aus Frankreich und Bronze-Gewinner Regino Hernández aus Spanien. Foto: Gregory Bull/dpa

Pyeongchang – tl. Bei den olympischen Winterspielen in Pyeongchang in Südkorea ist am Donnerstag eine 26-jährige Durststrecke für Spaniens Wintersportler zu Ende gegangen. Erstmals gab es wieder eine Medaille. Snowboarder Regino Hernández gewann Bronze im Cross-Wettbewerb hinter dem Franzosen: Pierre Vaultier (Gold) und dem Australier Jarryd Hughes (Silber).

Die zuvor einzigen beiden Medaillen für Spanien bei Winterspielen hatte ein Geschwisterpaar gewonnen: 1972 gewann Slalomläufer Francisco Fernández Ochoa in Sapporo (Japan) die erste Goldmedaille. 20 Jahre später sicherte sich seine Schwester Blanca in derselben Disziplin Bronze. Seitdem wartete Spanien auf die dritte Medaille.

Zwar gab es bei den Winterspielen 2002 in Salt Lake City (USA) sogar drei Goldmedaillen für Spanien, die der eingebürgerte deutsche Skilangläufer Johann „Juannito“ Mühlegg gewann. Doch die Freude über den Edelmetallsegen hatte nicht lange Bestand. Wegen Doping wurden Mühlegg damals alle drei Goldmedaillen aberkannt.

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