Ab jetzt sprudelt Henkell Freixenet

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Prompt zum Nikolaus knallen die Sektkorken bei Henkell Freixenet. Foto: dpa

Wiesbaden – dpa.  Die Wiesbadener Henkell & Co.-Gruppe ändert nach der Übernahme des spanischen Cava-Produzenten Freixenet ihren Namen in „Henkell Freixenet“ und will den Weltmarktanteil ausbauen. Bis zum Jahr 2025 solle der Anteil von derzeit 8,5 auf 10 Prozent erhöht werden, kündigte Andreas Brokemper, Sprecher der Henkell-Geschäftsführung, am Mittwoch in Wiesbaden an.

Henkell hatte im März dieses Jahres 50,67 Prozent der Anteile des katalanischen Cava-Herstellers übernommen und war damit nach eigenen Angaben zum Weltmarktführer in der Schaumweinbranche aufgestiegen. Das gemeinsame Unternehmen kommt auf eine Jahresproduktion von rund 280 Millionen Flaschen Sekt, Cava und Prosecco und beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiter, davon etwa 600 in Deutschland. Das Zusammenwachsen der beiden Unternehmen solle weitgehend ohne den Verlust von Arbeitsplätzen ermöglicht werden, sagte Brokemper.

2017 erzielte die Henkell-Gruppe einen Umsatz von 702 Millionen Euro, und Freixenet erwirtschaftete etwa 535 Millionen Euro. Für 2018 geht Brokemper von einem Wachstum aus, nannte jedoch keine konkreten Zahlen.

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