Auf „Gelbe Westen“ geschossen

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Am 8. Dezember kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen bei den Protesten der "Gelben Westen". Foto: dpa

Béziers – sw. Am Samstag hat die französische Polizei einen 60-jährigen Spanier festgenommen, der in Béziers, zwischen Perpignan und Montpeiller, mit einem Platzpatronengewehr auf eine Gruppe von Protestierenden in gelben Westen geschossen haben soll. Es handelte sich um einen Lastwagenfahrer, der in die Demonstration zum 8. Dezember geraten war und nicht weiterfahren konnte. Es kam zum Streit, wobei er die Schreckschusswaffe zückte. Nach einigen Schüssen bewarf die Gruppe den Lkw mit Gegenständen, wobei eine Scheibe zerbrach. Der Fahrer warf mit Bierdosen zurück, stieg ins Fahrzeug und fuhr los. Verletzt wurde dadurch niemand, nur einer der Demonstrierenden hatte beim Gefecht eine leichte Verletzung an der Hand erlitten.  Laut „France Bleu“ verfolgte die Polizei den Spanier, und musste auf die Räder des Fahrzeugs schießen, um ihn zu stoppen. Bei den am Samstag in ganz Frankreich stattfindenden Protesten der „Gelben Westen“ kam es zu einer Vielzahl gewaltsamer Szenen.

 

 

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