Hafen für Rettungsschiffe

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Das Seenotrettungsschiff "Open Arms" kann anlegen. Foto: dpa

Rom – dpa. Die spanischen Rettungsschiffe „Open Arms“ und „Aita Mari“, die seit Tagen auf dem Mittelmeer unterwegs sind, dürfen italienische Häfen anlaufen. Der „Open Arms“ wurde Tarent (Taranto) in Apulien zugewiesen und der „Aita Mari“ Pozzallo auf Sizilien, wie das italienische Innenministerium am Montagmorgen mitteilte.

Wie im Fall der „Ocean Viking“ am Wochenende sollen die Migranten an Bord auf europäischer Ebene verteilt werden. Italien, Deutschland, Frankreich und Malta hätten dies gemeinsam beantragt, teilte das Ministerium mit. Diese vier Länder hatten sich bei einem Treffen auf Malta am 23. September auf eine Grundsatzeinigung für die Seenotrettung im zentralen Mittelmeer verständigt.

Die „Open Arms“ hatte am Donnerstag 73 Migranten an Bord genommen. Insgesamt elf Kinder, Kranke und Verletzte durften schon am Sonntag von Bord. Sie seien mit Booten in die sizilianische Küstenstadt Augusta gebracht worden, hatte die Hilfsorganisation „Open Arms“ auf Twitter mitgeteilt. Die „Aita Mari“ hatte in der vergangenen Woche 78 Menschen gerettet.

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