In Kuba investieren

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Havana: Kubas Präsident Miguel Diaz-Canel (2.v.l), mit seiner Frau Lis Cuesta (l), und Spaniens Premierminister Pedro Sanchez (3.v.l), mit seiner Frau Maria (r), machen eine Führung unter der Leitung des Stadthistorikers Eusebio Leal. Es ist 32 Jahre her, dass ein spanischer Führer die Insel zuletzt besucht hat, obwohl Spanien einer der wichtigsten Handelspartner Kubas ist. Foto: dpa

Havanna – dpa. Spanien und Kuba wollen künftig enger zusammenarbeiten. Spanien werde bei der wirtschaftlichen Öffnung des sozialistischen Inselstaats nicht nur Zeuge sein, sondern Investitionen fördern, schrieb der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez am Freitag auf Twitter. Spanien wolle zum Wohlstand in Kuba beitragen. Der spanische Regierungschef traf sich am Donnerstag mit dem kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel in Havanna.

In einem Memorandum legten beide Länder zudem fest, dass künftig einmal pro Jahr ein Dialog zu politischen und wirtschaftlichen Themen stattfinden solle. Dabei werde auch das Thema Menschenrechte angesprochen, hieß es. Die Außenminister beider Staaten unterschrieben in Anwesenheit von Sánchez und Díaz-Canel ein entsprechendes Abkommen. Darin wurde auch ein Ausbau des kulturellen Austauschs beschlossen.

Die spanischen Exporte auf die Karibikinsel übersteigen jährlich ein Volumen von mehr als 900 Millionen Euro. Damit ist Spanien der drittgrößte Handelspartner Kubas, wird nur von den politisch mit dem kleinen Land verbündeten Staaten China und Venezuela übertroffen. Trotz der Handelsbeziehungen galt das politische Klima zwischen Spanien und Kuba bisher aber als eher angespannt.

 

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