IWF-Kandidatur zurückgezogen

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Die Regierung zog Calviños Kandidatur für den Chefposten beim Internationalen Währungsfonds (IWF) zurück. Foto: dpa

Madrid – dpa. Die spanische Wirtschaftsministerin Nadia Calviño ist nach dem portugiesischen Eurogruppenchef Mario Centeno ebenfalls aus dem EU-Rennen um den Chefposten beim Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgeschieden. Die amtierende Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez habe die Kandidatur der 50-Jährigen zurückgezogen, sagte Regierungssprecherin Isabel Celaá am Freitag. Ziel sei es, eine europäische Einigung für die Nachfolge von Christine Lagarde zu erleichtern, betonte Calviño vor Journalisten. „Wir wollen immer dazu beitragen, dass ein Konsens gefunden wird. Deshalb hat Spanien mitgeteilt, dass ich nicht an der nächsten Phase teilnehmen werde.“

Nun verbleiben drei Anwärter: der frühere Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem, der finnische Zentralbankvorsitzende Olli Rehn und die bulgarische Vize-Weltbankchefin Kristalina Georgieva. Frankreich war beauftragt worden, die Kandidatenkür zu leiten. Die Französin Lagarde wechselt an die Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Führung des Weltwährungsfonds mit Sitz in Washington ist traditionell in europäischer Hand.

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