Kampf gegen Trinkexzesse

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Ein Schild untersagt Saufgelage und das Trinken aus Eimern am Strand an der Playa de Palma. Eine Verordnung für zivilisiertes Zusammenleben stellt Benimmregeln auf, die für mehr Ordnung und Sauberkeit auf der Ferieninsel Mallorca sorgen soll. Foto: Jens Kalaene/dpa

Palma de Mallorca – dpa. Im Kampf gegen den sogenannten Sauftourismus macht die Polizei auf Mallorca offenbar Ernst. Nach Berichten der Inselpresse verhängten die Behörden der spanischen Urlaubsinsel in knapp einer Woche fast 100 Geldbußen wegen Trinkens in der Öffentlichkeit. Ein Sprecher der Ortspolizei sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag, man werde am Freitag die Situation erläutern und eine erste Einschätzung abgeben.

Ob die bei Vergehen erwischten Strandbesucher die vorgesehenen Geldbußen von 1500 bis 3000 Euro zahlen müssen, steht unterdessen noch nicht fest. Das hängt nach Angaben der Behörden von der Entwicklung der jeweiligen Sanktionsverfahren und auch von möglichen Widersprüchen der Betroffenen ab. Neben den Verstößen wegen Trinkens in der Öffentlichkeit wurden seit Ende voriger Woche auch weitere 30 Vergehen gegen die Stadtverordnung festgestellt.

Im März hatte Palma Bereiche der Playa zu „Interventionszonen“ erklärt. In den betroffenen Abschnitten werden künftig nicht nur Trinkgelage verboten. Zwischen Mitternacht und 8 Uhr morgens wird auch der Verkauf von Alkohol in Supermärkten, aber auch auf der Straße und aus Getränkeautomaten untersagt.

Vor allem am „Ballermann“ stehen seit Ende Mai auffällige Schilder, die das Saufen und Grölen auf der Straße untersagen.

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