Klimakonferenz Nummer 25

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"Der Moment der Rettung ist jetzt" oder "Es gibt keinen Planeten B" sind Mottos aus der der Fridays-for-Future-Bewegung. Foto: Greenpeace

Madrid/Berlin – dpa. Am Montag startet in Madrid die UN-Klimakonferenz Nummer 25. Sie baut auf eine Reihe von Treffen auf, in denen Staaten hart um den Klimaschutz gerungen haben. In Madrid sollen viele von ihnen zu ehrgeizigeren Klimaschutzplänen gedrängt werden. Es geht auch darum, wie mit Klimaschutz-Erfolgen gehandelt werden kann und um Geld für ärmere Länder bei Klimaschäden.

ERDGIPFEL VON RIO DE JANEIRO 1992: Nach der Klimarahmenkonvention von Rio darf der Ausstoß der Treibhausgase nur so weit steigen, dass sich die Ökosysteme an die Erderwärmung anpassen können und „die Nahrungsmittelerzeugung nicht bedroht wird“. Mit der Klimarahmenkonvention legen die Teilnehmer den Grundstein für die UN-Klimakonferenzen.

Nr. 3 KYOTO 1997: Im Kyoto-Protokoll gehen die Industrieländer den ersten Schritt und vereinbaren, ihren Treibhausgas-Ausstoß von 1990 bis 2012 um insgesamt mindestens 5 Prozent zu senken. Die USA ratifizieren das Protokoll nicht.

Nr. 15 KOPENHAGEN 2009: Die Staaten scheiterten damit, einen weltweiten Klimavertrag zu vereinbaren. Sie nehmen nur „zur Kenntnis“, dass die Erdtemperatur um nicht mehr als zwei Grad steigen sollte.

Nr. 19 WARSCHAU 2013: Die Konferenz stellt den „Warschauer Mechanismus“ auf, der zunächst noch sehr unkonkret ist. Damit sollen Industrieländer ärmere Staaten bei klimawandelbedingten Verlusten und Schäden unterstützen.

Nr. 21 PARIS 2015: Die Erderwärmung soll auf deutlich unter 2 Grad, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad begrenzt werden. Da die Klimaziele der Länder dafür nicht ausreichen, sollen sie diese nachbessern. Von 2020 bis 2025 sollen die Industriestaaten jährlich 100 Milliarden Dollar Klimahilfen für Entwicklungsländer bereitstellen. Später soll der Betrag steigen.

 

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