Mehr Kindergeld

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Der Staat hilf Familien mit geringem Einkommen mit höheren Bezügen fürs Kindergeld. Foto: Archiv

Madrid – sk. Am Dienstag erhalten rund 766.700 Familien mit geringem Einkommen ein höheres Kindergeld von 170,50 Euro. Mit 341 Euro im Jahr und pro Kind, die halbjährlich die Seguridad Social auszahlt, will das Arbeitsministerium gemäss der im März verabschiedeten Verordnung die Erziehung von etwa 1,08 Millionen Kindern aus sozial schwächer gestellten Familien unterstützen, deren Jahreseinkommen 12.313 Euro nicht übersteigt. Demnach können diese Familien nach Juli auch im Januar mit einer weiteren Zahlung – prestación familiar por hijo genannt – von 170,50 Euro pro Nachkommen rechnen.

Bei Großfamilien beginnt diese Einkommensgrenze bei 18.532 Euro.

Mit 588 Euro pro Kind und Jahr greift der Staat Familien unter die Arme, die von “schwerer Armut” bedroht sind und mit weniger Einkommen als 4.680 Euro pro Jahr auskommen müssen. Diese Familien haben am Dienstag 294 Euro mehr zur Verfügung.

Die Stütze an sich ist nicht neu, die Erhöhung der Bezüge wohl. Das Kabinett hatte die  “prestación familiar por hijo” vor rund 19 Jahren eingefroren. Sie belief sich bis dato auf 291 Euro pro Jahr. Sie kommt allein in Andalusien 143.500 Minderjährigen zugute und in Valencia fast 58.000.

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