Prado lockt Stararchitekten

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Das Prado-Museum in Mdrid. Foto: dpa

Madrid – dpa. Das berühmte Prado-Museum in Madrid soll um ein Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert erweitert werden. Architekten von Weltruf haben sich darum beworben, das Gebäude mit dem „Saal der Königreiche“ umzugestalten, in dem bis vor einem Jahrzehnt das Heeresmuseum untergebracht war. Darunter seien die Büros von Norman Foster (Großbritannien), Eduardo Souto de Moura (Portugal) und Rem Koolhaas (Niederlande), berichteten Medien in der spanischen Hauptstadt am Mittwoch.

Von den 47 Kandidaten, die ihre Entwürfe eingereicht hatten, wählte die Museumsleitung acht Finalisten aus. Der Umbau soll nach ersten Schätzungen etwa 30 Millionen Euro kosten und zum 200-jährigen Bestehen des Prado-Museums im Jahr 2019 abgeschlossen sein.

Durch die Erweiterung gewinnt die Pinakothek eine Ausstellungsfläche von 2500 Quadratmetern hinzu. Der „Saal der Königreiche“ zeichnet sich durch besonders hohe Wände aus. Dort hatte König Philipp IV. (Regierungszeit 1621-1665) ausländische Botschafter empfangen, weil die Höhe des Saales einschüchternd auf die Diplomaten wirken sollte.

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