Prado: Schau zum 200.

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Spanisches Museum Prado feiert 200-jähriges Jubiläum. Foto: Manu Fernandez/dpa

Madrid – dpa. Das weltberühmte Madrider Museo del Prado nimmt die Feierlichkeiten zu seinem 200-jährigen Bestehen auf. Der Startschuss zu den Jubiläumsveranstaltungen fällt am Montag mit der Eröffnung der Ausstellung „Museo del Prado 1819 – 2019. Ein Ort der Erinnerung“. „Diese Schau zeigt, wie der Prado ein lebendes Museum ist, ständig in Bewegung, ständig im Wachstum“, sagte Ausstellungskurator Javier Portús bei der Präsentation am Freitag.

Die Ausstellung wird am Montag von König Felipe VI. und Königin Letizia eröffnet. Bis zum 10. März nächsten Jahres werden 168 Original-Werke zu sehen sein, die – wie Portús vor Journalisten betonte – „einen chronologischen Streifzug durch die Entwicklungsstufen des Museums“ darstellen. Nebeneinander hängen zum Beispiel die Porträts von König Felipe IV., die Diego Velázquez (1599-1660) und Pablo Picasso (1881-1973) gemalt haben.

Der Prado wird unterdessen sein 200. Gründungsjahr nicht nur in der Hauptstadt, sondern in ganz Spanien feiern. Ab Mitte November und im nächsten Jahr wird es in über 30 Städten Ausstellungen, Konferenzen, Kino-, Theater- und Tanzaufführungen und andere Veranstaltungen geben. Unter anderem sind 17 temporäre Ausstellungen von Künstlern wie Goya, Velázquez oder Rembrandt geplant. Der Prado soll den Spaniern „nähergebracht“ werden. Das Feier-Budget von insgesamt 12 Millionen Euro soll zu einem guten Drittel (4,5 Mio) von Sponsoren finanziert werden.

Der Prado wurde am 19. November 1819 als eine Pinakothek unter dem Namen „Museo Real de Pintura y Escultura“ (Königliches Museum für Malerei und Bildhauerei) eingeweiht. Mit mehr als 8 600 Gemälden, Zeichnungen, Drucken und bis zu 700 Skulpturen ist er heute eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Zusammen mit dem Thyssen-Bornemisza und dem Reina Sofía bildet der Prado die Eckpunkte des „Triángulo de Oro“, des „Goldenen Kunstdreiecks“ in Madrid. Im vergangenen Jahr wurde es von 2,8 Millionen Menschen besucht.

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