Rita Barberá ist tot

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Rita Barberá an ihrem letzten Arbeitstag als Bürgermeisterin von Valencia . Foto: Kai Försterling/EFE

Valencia/Madrid – tl. Valencias Ex-Bürgermeisterin und Senatorin Rita Barberá ist tot. Die 68-jährige Politikerin erlag in einem Madrider Hotel in den frühen Morgenstunden am Mittwoch einem Herzinfarkt. In der Volkspartei, der Barberá bis zu ihren Gerichtsverfahren im Fall „Taula“ angehörte, herrschte große Bestürzung, als sich die Nachricht von ihrem Tod verbreitete. „Das ist ein schwerer Schlag“, sagte PP-Vorsitzender und Regierungschef Mariano Rajoy.

Barberá war bis vor einem Jahr die wichtigste Figur in der valencianischen PP. Ihr Stern bekann zu sinken, als sie 2015 bei der Kommunalwahl ihr Bürgermeisteramt, das sie fast 25 Jahre inne hatte, verlor. Wenig später geriet sie in den Strudel der Korruptionsaffäre „Taula“. In diesem Zusammenhang hatte Barberá noch am Montag vor dem Obersten Gerichtshof aussagen müssen.

Im Parlament wurde am Mittwoch eine Schweigeminute in Gedenken an die Politikerin abgehalten. Die Podemos-Abgeordneten nahmen nicht daran teil. Der von Korruption geprägte politische Lebenslauf von Barberá rechtfertige es nicht, sich zu erheben, sagte Podemos-Chef Pablo Iglesias.

 

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