Spanien steht schlecht da

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Jose Gaya von Spanien in Aktion gegen Sime Vrsaljko von Kroatien. Foto: dpa

Zagreb – dpa. Kroatien wahrt nach dem 3:2 gegen Spanien Chancen auf die Endrunde und lässt die Jungs von Trainer Luis Enrique in der Nations League ganz schlecht dastehen. Mit einem Sieg gegen England kann der Vizeweltmeister am Sonntag sogar noch die Endrunde der Nations League erreichen. Das hat auch der WM-Dritte Belgien nach dem 2:0 gegen Island vor.

Der Leverkusener Bundesliga-Profi Tin Jedvaj hat Fußball-Vizeweltmeister Kroatien die Chance auf die Vierer-Endrunde der Nations League erhalten. Mit seinen zwei Treffern sicherte der 22-Jährige der Mannschaft von Weltfußballer Luka Modric am Donnerstagabend in Zagreb ein spätes 3:2 (0:0) gegen Spanien. Die Kroaten können nun mit einem Sieg am Sonntag beim WM-Vierten England das Halbfianle noch erreichen – die Spanier müssen dagegen auf ein Unentschieden in dieser Partie hoffen, nur dann haben sie noch Chancen, die Endrunde zu erreichen.

Die Führung der Gastgeber durch den Hoffenheimer Bundesligaprofi Andrej Kramaric (54. Minute) glich Daniel Ceballos praktisch im Gegenzug aus (56.). Nach dem 2:1 durch den überragenden Jedvaj (69.) verwandelte Sergio Ramos von Real Madrid einen Handelfmeter (78.) – doch dann schlug Jedvaj noch einmal zu (90.+3).

Mit nunmehr vier Zählern aus drei Partien ist die Mannschaft von Trainer Zlatko Dalic in der A-Liga (Gruppe 4) nun punktgleich mit den Engländern. Spanien bleibt mit sechs Punkten vorn.

Belgien hat im Duell mit der Schweiz um den Sieg in der Gruppe 2 vorgelegt. Bejubelter Matchwinner beim 2:0 (0:0) der Roten Teufel gegen Island war der frühere Dortmunder Michy Batshuayi (65./81.). Island war nach drei Niederlagen bereits in Liga B abgestiegen.

Griechenland kam im ersten Spiel unter der Regie des neuen Auswahltrainer Angelos Anastasiades zu einem glücklichen 1:0 (1:0) gegen Finnland. Für den dritten Sieg im fünften Gruppenspiel der Liga C sorgte allerdings Pechvogel Albin Granlund mit einem Eigentor (25.). Anastasiades‘ Vorgänger Michael Skibbe war beim Europameister von 2004 vor drei Wochen beurlaubt worden.

Die vier Erstplatzierten der Liga A bestreiten im Sommer 2019 die Endrunde; gespielt werden zwei Halbfinals, eine Partie um Platz drei und das Finale. Portugal, Italien und Polen haben sich um die Austragung beworben. Alle drei Teams spielen in Gruppe 3. Der Gruppensieger wird wohl der Ausrichter des Final Four sein.

 

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