Sturm fordert acht Menschenleben

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Die eingestürzte Mauer im Parque de Bonaval in Santiago de Compostela. Foto: EFE

Madrid/Lissabon – ann. Die Unwetterfront Elsa hat seit Donnerstagnacht in Nord- und Zentralspanien sowie in Portugal mindestens acht Menschenleben gefordert.

In der spanischen Provinz León fiel ein 51-jähriger Mann bei Arbeiten mit seinem Traktor in einen reißenden Fluss und ertrank. In Asturien, wo Windböen von bis zu 160 Stundenkilometern gemessen wurden, wurde ein Mann unter einem Erdrutsch begraben. Ein weiterer starb, als eine Mauer in einem Park in Santiago de Compostela einstürzte.

In Punta Umbría (Huelva) kam am Freitag ein 67-jähriger Niederländer ums Leben, der in den Wellen surfte. Seine Leiche wurde am Strand La Bota gefunden. Eine 32-jährige Koreanerin, die am Freitag in Madrid vom herabstürzenden Teil eines Balkons getroffen worden war, erlag wenige Stunden später ihren schweren Verletzungen.

In Portugal starb ein Mann rund 50 Kilometer südlich von Lissabon bei einem Autounfall, der durch einen umgestürzten Baum verursacht wurde, ein zweiter starb, als sein Haus in Viseu, 300 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt einstürzte. In derselben Region wird ein dritter Mann vermisst, der mitsamt seinem Traktor von einem reißenden Fluss mitgerissen wurde.

Nach einer trügerischen Ruhe am Freitag bereiten sich Spanien, Portugal und Frankreichs Atlantikküste am heutigen Samstag auf ein weiteres Sturmtief mit Namen Fabien vor. Dieses könnte ebenfalls heftigen Regen und Windböen mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h bringen.

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