Taxifahrer-Streik weitet sich aus

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Taxis stehen vor dem Sitz des Verkehrsministeriums. Auch die Taxifahrer in Madrid sind aus Ärger über zu viele Lizenzvergaben an Konkurrenz-Unternehmen wie Uber und Cabify in einen unbefristeten Streik getreten. Foto: Eduardo Parra/dpa

Barcelona/Madrid – dpa. Mitten in der Ferienzeit weitet sich ein unbefristeter Streik von Taxifahrern in Spanien weiter aus. Nach Taxifahrern in Barcelona und Madrid traten am Montag auch ihre Kollegen in anderen Städten, etwa Valencia, Alicante, Málaga und Sevilla, in den Ausstand. Selbst in kleinen Städte schlossen sich die Kollegen dem Streik an. Die Arbeitsniederlegungen erregen seit Tagen die Gemüter in Spanien. Tausende Reisende waren bisher betroffen, viele reagierten verärgert. Hintergrund des Streiks ist ein Protest gegen viele Lizenzvergaben an Konkurrenz-Unternehmen wie Uber und Cabify.

Das Ministerium für Infrastruktur und Verkehr nahm am Montag Verhandlungen mit den Streikenden auf. Jedoch sei zunächst keine für die Taxifahrer akzeptable Lösung gefunden worden, berichtete die Zeitung „El País“ (Montag). Bereits seit dem Wochenende ist unter anderem die Hauptstraße Gran Vía in Barcelona völlig von Taxen blockiert.

Die Taxifahrer in Barcelona waren zunächst am Mittwoch in einen auf 48 Stunden angesetzten Ausstand getreten. Dieser wurde am Samstag auf unbestimmte Zeit verlängert. Sie monieren, dass ein Gesetz, das die Lizenzen reglementieren soll, nicht eingehalten werde und fordern, dass das Ministerium in Madrid die Lizenzvergaben limitieren soll.

 

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