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Kann zu Sehverlust führen: „Frühstücksfernsehen“-Moderator Matthias Killing an seltener Krankheit erkrankt

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Im November 2022 wurde Matthias Killing beim „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ überraschend ersetzt. Jetzt machte der Moderator seine schwere Erkrankung öffentlich.

Berlin/München – Jeden Morgen startet ein Moderatoren-Duo vom „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ mit den Zuschauern in den Tag. Seit 2009 gehört auch Matthias Killing (43) zum festen Team der Morgen-Show. Allerdings kam es im Herbst letzten Jahres zu einem überraschenden Kollegenwechsel und Killing verschwand völlig unerwartet von der Bildfläche. Nun wurde auch der traurige Grund bekannt. Er leidet unter einer seltenen Krankheit, die zu Sehverlust führen kann, wie er jetzt persönlich seinen Fans in den sozialen Netzwerken mitteilte.

„Frühstücksfernsehen“-Moderator Matthias Killing: Er leidet unter PMD

„Ich nehme euch mit auf eine Reise“, kündigte Matthias Killing in einem Video an, das er auf seinem Instagram-Account hochgeladen hatte. Dann klärt er seine Fans auf, was der Grund für sein vorübergehendes TV-Aus war „Bei mir wurde eine Krankheit namens PMD (Pelluzide marginale Degeneration) festgestellt. Dabei handelt es sich um eine äußerst seltene Hornhaut-Erkrankung, die im schlimmsten Fall zum Sehverlust führen kann.“ Erschwerend kam hinzu, dass beide Augen betroffen waren.

Nach langer Recherche konnte der 43-Jährige einen Arzt aus München ausfindig machen, der in einem sogenannten „CrossLinking“-Verfahren die Erkrankung aufhalten könnte. In seinem Instagram-Video lässt Killing seine 112.000 Follower an der Operation teilhaben. „Nachdem die Augen betäubt waren und unter einen nicht spürbaren Strom gesetzt wurden, wurde ein Medikament auf die kaputte Hornhaut geträufelt. Danach wurde das Auge bestrahlt, somit härtet das Medikament aus und soll so eine weitere Deformierung der Hornhaut verhindern“, erklärte der Moderator die Operation.

Matthias Killing: So geht es dem „Frühstücksfernsehen“-Moderator nach der OP

„Nach ca. 20 Stunden Schmerzen wurde es schnell besser und schon nach wenigen Tagen konnte ich wieder am normalen Leben teilnehmen“, verriet der Sat.1-Moderator. Doch dann folgte eine Zeit des Bangens. Hatte die Behandlung nachhaltigen Erfolg? 

„Gestern wurde nach 6 Monaten Warten endgültig festgestellt, dass das CrossLinking funktioniert hat“, teilte Matthias Killing erleichtert mit. „Das Fortschreiten der Erkrankung wurde gestoppt.“ Nicht nur der Moderator, auch Freunde und Kollegen atmeten auf und beglückwünschten den TV-Liebling, dass alles gut ausgegangen ist. Am Ende bedankte sich Matthias Killing noch einmal bei den Ärzten und zog Bilanz: „Eins habe ich in den letzten Monaten gelernt: Gesundheit ist das Wichtigste.“

Auch Matthias Killings Kollegin Alina Merkau war für einige Monate aus dem „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ verschwunden. Jetzt verriet die Moderatorin, was es mit ihrer Auszeit auf sich hatte. Verwendete Quellen: instagram.com/matthiaskilling/

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