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„Eisige Blicke“ für Prinz Harry von Meghan Markle während des CBS-Interviews

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Während des aktuellen Gesprächs bekommt Prinz Harry frostige Blicke von seiner Frau Meghan Markle, stellt ein Beobachter fest. Redet er zu viel?

Montecito – An einem geheimen Ort, vermutlich in der Nähe von Santa Barbara, kam kurz vor Meghan Markles 43. Geburtstag, das Ehepaar von Sussex zum exklusiven Talk mit der amerikanischen FCBS News-Moderatorin Jane Pauley (73) zusammen. Es ging um ein neues Projekt der Sussexes zu den schrecklichen Folgen von Cybermobbing. Meghan hatte offenbar das Gefühl, im Gespräch die Zügel in die Hand nehmen zu müssen.

Meghan Markle sehe Prinz Harry eisig von der Seite an, wenn er im CBS-Interview spräche, findet Experte

Das Talk-Thema hat es in sich, denn es betrifft vor allem Kinder. Es geht um Familien, die von Online-Hass betroffen sind, und um Eltern, die ein Kind durch Online-Mobbing und Missbrauch verloren haben. Meghan sieht das Thema auch auf sich und Harry zukommen: „Unsere Kinder sind jung, sie sind drei und fünf Jahre alt – und sie sind unglaublich“, erzählte Meghan schon in der Vorschau.

Zeitungskolumnist Jan Moir (66) hat für Daily Mail das Interview verfolgt und kritisiert, wie konstruiert der Talk auf ihn wirkt. Besonders für Meghan hat er nicht viele gute Worte übrig. In den vier Jahren, die Harry und Meghan jetzt in den Vereinigten Staaten leben, habe Meghan ihre anmutige Rolle als Herzogin im Exil perfektioniert: „königlich, sympathisch, großartig und langweilig zugleich“, mäkelt der britische Autor an Meghans Auftritt.

Jan Moir hat mit Meghan und Harrys Rolle als „Familienexperten“ seine Schwierigkeiten

Das braucht eine nähere Erklärung: Meghan lächele glückselig, wenn sie über „Veränderung zum Guten“ und ihre „wundervollen“ Kinder spräche, aber manchmal blicke sie Harry steinern an, wenn er an der Reihe gewesen sei, etwas zum Gespräch beizutragen, beobachtet Moir. „Ehemänner auf der ganzen Welt würden diesen eisigen, ehelichen Blick in Sekundenschnelle erkennen und interpretieren: Pass bloß auf, was du sagst“, sagt er.

Während Prinz Harry redet, sendet Herzogin Meghan nonverbale Signale, wenn sie findet, er hat genug gesagt (Symbolbild).
Während Prinz Harry redet, sendet Herzogin Meghan nonverbale Signale, wenn sie findet, er hat genug gesagt (Symbolbild). © picture alliance/dpa/PA Media | Harry: The Interview On Itv1 And & Ben Stansall/dpa

Doch auch inhaltlich hat der Kolumnist Schwierigkeiten bei der Glaubwürdigkeit des Paares: Während ihr Projekt die „starke Familie“ in den Mittelpunkt stellt, hätte weder Meghan ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater Thomas Markle (80) noch der Prinz zu seinem Vater König Charles (75), der Harrys Anrufe schon nicht mehr entgegennimmt.

Mit der Beobachtung ist Moir nicht alleine. In der Sun benannte Körpersprach-Experte Jesús Enrique Rosas konkrete Beispiele. So beobachtete er etwa bei den Wellchild Awards im Jahr 2019 folgende Szene. Prinz Harry als authentischer Unterhalter, der mit Small Talk und guten Umgangsformen aufgewachsen ist, plaudert angeregt mit einer Familie. Meghan sitzt daneben und hat nichts zu sagen. Weil Harry ihr Dilemma nicht bemerkt, steht sie auf und geht einfach. Harry beeilt sich, ihr zu folgen. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, thesun.co.uk

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