Iñaki Urdangarín trägt eine Schutzmaske und blickt zur Seite (Symbolbild).
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Iñaki Urdangarín kann sich über mehr Freiheiten freuen: Er muss nicht mehr im Gefängnis schlafen (Symbolbild).

Mehrjährige Haftstrafe

Iñaki Urdangarín: Überraschende Neuigkeiten aus dem Gefängnis

Normalerweise sorgt Iñaki Urdangarín, der aktuell seine Haftstrafe absitzt, eher für Negativ-Schlagzeilen, jetzt kann er sich über gute Nachrichten freuen.

Vitoria-Gasteiz – Iñaki Urdangarín (53) wurde schon einige Male als „schwarzes Schaf“ der spanischen Königsfamilie betitelt. Im Sommer 2018 wurde der Ehemann von Infantin Cristina (56) zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt, die Veruntreuung von Steuergeldern in Millionenhöhe, Geldwäsche und Urkundenfälschung brachten ihn hinter Gitter.

Die ersten Jahre seiner Haftstraße verbrachte Iñaki Urdangarín im Gefängnis von Brieva nördlich von Madrid, im Frühjahr wechselte er schließlich in die Haftanstalt Zaballa, die in der Nähe von Vitoria-Gasteiz liegt. Die Hauptstadt der spanischen Region Baskenland ist der Wohnort von Iñakis Mutter Claire Liebaert (85) und seinen Brüdern. Der 53-Jährige lebte in den letzten Monaten im offenen Vollzug und durfte am Wochenende bei seiner Mutter übernachten. Dank einer wichtigen Änderung bekommt er sie jetzt sogar noch öfter zu sehen.

Wie die Zeitung „El Mundo“ berichtet, muss Iñaki Urdangarín seit ein paar Tagen nicht mehr im Zaballa-Gefängnis übernachten*. Er kann nun von Montag bis Sonntag im Haus seiner Mutter in Vitoria-Gasteiz wohnen, aktuell arbeitet er bei einer Anwaltskanzlei als Berater. Seine Anwesenheitspflicht in der Strafanstalt ist auf einen Tag in der Woche beschränkt, vor Ort nimmt der Schwager von König Felipe VI. (53) laut „El Mundo“ an einem Wiedereingliederungsprogramm für Wirtschaftskriminelle teil. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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