1. Costa Nachrichten
  2. Boulevard

Blackout auf der Bühne: Sorge um TV-Star Jochen Busse

Kommentare

Jochen Busse guckt ernst; Jochen Busse in „Weiße Turnschuhe“ in der „Komödie im Bayerischen Hof“
Erschreckende Szenen in der „Komödie im Bayerischen Hof“: Mitten auf der Bühne hat Jochen Busse einen Aussetzer. Wie steht es um die „7 Tage, 7 Köpfe“-Ikone? © IMAGO / Lindenthaler & IMAGO / Lindenthaler

Erschreckende Szenen in der „Komödie im Bayerischen Hof“: Mitten auf der Bühne hat Jochen Busse einen Aussetzer. Wie steht es um die „7 Tage, 7 Köpfe“-Ikone?

München – Jochen Busse (83) ist ein echtes TV-Urgestein. Unter anderem moderierte er von 1996 bis 2005 die RTL-Freitagabendshow „7 Tage, 7 Köpfe“. Auch als Theaterschauspieler ist er im Einsatz. In der vergangenen Woche stand der gebürtige Nordrhein-Westfale bei der Premiere des Stücks „Weiße Turnschuhe“ in der „Komödie am Bayerischen Hof“ auf der Bühne. Doch dabei kam es zu besorgniserregenden Szenen.

Aussetzer auf der Bühne: Jochen Busse macht Krankheit öffentlich

Bei der Aufführung hatte Busse mitten auf der Bühne einen Aussetzer, schleppte sich nur mehr von Satz zu Satz. Bühnen-Partnerin Simone Pfennig stand ihm zur Seite, sagte dem Schauspieler den Text vor und reichte ihm sogar ein Glas Wasser. Das Stück musste dennoch kurzzeitig unterbrochen werden.

Gegenüber bild.de erklärte Jochen Busse seinen Aussetzer und machte in diesem Zuge seine Krankheit öffentlich. „Ich leide an schmerzfreier Migräne. Manchmal ist sie lange weg, dann kommt sie plötzlich. Sie zeigt sich mit leichten Kringeln vor den Augen, ich bin dann wie paralysiert, nicht mehr richtig bei mir“, erklärt er. Der Blackout auf der Bühne war für Busse „eine furchtbare Katastrophe“. „Das dauert 18 Minuten, dann ist es wieder weg. Aber in dieser Zeit fallen mir die Worte nicht ein. Ich will Panzer sagen, sage aber Himmelsleiter. Eine Selbstquälerei sondergleichen“, schildert der 83-Jährige.

Nach Blackout: Jochen Busse zieht Karriere-Aus in Erwägung

Dass er damit nicht für immer auf der Bühne stehen kann, ist Busse bewusst. „Ich liebe meinen Beruf und ich habe gerne Erfolg“, betont er. Dabei gibt er allerdings zu bedenken: „Wenn es aber nicht mehr klappt, weil das Hirn nicht mitmacht, ist das eine Quälerei. Dann muss man aufhören. Das ist das, was ich derzeit überlege.“

Das Stück „Weiße Turnschuhe“, das bis 7. April in München gastiert, will er aber „auf jeden Fall zu Ende spielen“. Auch Anouschka Renzi brach zuletzt auf der Bühne zusammen – vor Desirée Nicks Augen. Verwendete Quellen: bild.de

Auch interessant

Kommentare

Teilen