Xavier Naidoo hat vor dem Oberlandesgericht Dresden verloren. (Fotomontage)
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Xavier Naidoo kämpft vor dem Oberlandesgericht gegen einen Strafzettel.

In Dresden geblitzt

Xavier Naidoo: Bittere Klatsche vor Gericht – es geht um einen Strafzettel

Xavier Naidoo kämpft seit drei Jahren dagegen an, einen Strafzettel aus Dresden bezahlen zu müssen. Nun muss er auch noch eine Klatsche vor dem Oberlandesgericht hinnehmen.

Vor drei Jahren raste Xavier Naidoo* nach einem Auftritt mit seinem Auto durch Dresden. Dort wurde er geblitzt, weil er 23 Stundenkilometer zu schnell unterwegs war. Die Dresdner Bußgeldstelle schickte daraufhin einen Brief an den Mannheimer, in dem er zu einer Strafzahlung von 120 Euro aufgefordert wurde. Doch das Schreiben konnte nicht zugestellt werden, weil die Adresse des Sängers nicht gefunden werden konnte – obwohl das Einwohnermeldeamt in Mannheim diese bestätigte. Weil die Gefahr drohte, dass die Strafe verjährt, wurde der Bescheid im Rathaus öffentlich ausgehangen.

Die Antwort folgte prompt in Folge eines Widerspruchs. Xavier Naidoo zog vor das Dresdner Amtsgericht und seine Anwälte kämpften für einen Freispruch. Aber nicht, weil der Sänger unschuldig war, sondern weil der Brief nicht rechtzeitig zugestellt wurde. Das ließ die Richterin aber nicht gelten und verurteilte Naidoo zu einer Geldstrafe, die er zusammen mit weiteren Rechnungen zahlen sollte. Das ließ sich der 48-Jährige nicht bieten und ging 2020 zu einer höheren Instanz, nämlich dem Oberlandesgericht Dresden.

Dort wurde sein Einspruch abgelehnt und der Mannheimer muss nun die volle Strafe zahlen – und weitere Kosten rund um den Prozess! Warum Naidoo so erbittert gegen die Strafe kämpfte, erfahren Sie bei MANNHEIM24.de*. (dh) MANNHEIM24.de* ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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