Acht Etagen im Standby-Modus

Neues Museo de Semana Santa ist seit zwei Jahren fertig, aber noch immer ohne Strom

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Das Museo de Semana Santa wurde 2016 fertiggestellt. Foto: Archiv

Torrevieja – mar. Seit Jahren ist es fertig, aber genutzt werden kann es noch nicht. So lautet die erste Zeile der Stadthymne von Torrevieja – könnte man meinen. Zu den Strophen „Stadtheater“, „La Plasa“ und anderen Geisterhäusern gesellt sich seit zwei Jahren das Museo de Semana Santa, das 2016 fertiggestellt wurde. Weitgehend. Denn auch bei dem sechs Millionen Euro teuren Klotz an der Avenida de las Habaneras mit fünf Etagen und drei Kellerebenen erschweren administrative Widrigkeiten die Inbetriebnahme.
Erst hieß es, der Zugang zum Lastenaufzug sei mit 3,20 Meter zu niedrig, um die größten der prächtigen Throne, auf denen von den katholischen Bruderschaften zu Ostern die Heiligen durch die Stadt getragen werden, in die Ausstellungsräume zu bringen. Das stellte sich als Ente beziehungsweise als schnell zu lösendes Problemchen heraus. Dann verärgerte die grüne Stadtregierung die konservativen Kreise mit einem Beschluss, der eine variable Nutzung der Räume vorsieht.

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