Am Strompreis gedreht

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Das Kartellamt beanstandet, dass bei nicht allen Stromrechnungen mit rechten Dingen zugeht. Foto; CBN

Madrid – sk. Das Kartellamt CNMC hat die Praktiken einiger Stromversorger angeprangert. Sie würden „in den Markt eingreifen und Kosumenten schädigen”, in dem sie noch gültige Verträge ohne Kenntnisse der Klienten ändern oder festgelegte Tarife variieren. Vor dem Hintergrund der hohen Stromerzeugungspreise 2018 hätten mehrere Versorger sich über die vertraglich vereinbarten Konditionen einfach hinweggesetzt. Einigen hätten einen festen Strompreis eigenmächtig durch einen variablen ersetzt, andere die Preise um 20 bis 30 Prozent erhöht. Das CNMC mahnte ferner, Verträge mit geringer Stromleistung können nicht im ersten Vertragsjahr oder vor dem Auslaufen der Verlängerungen einseitig von Versorgern aufgelöst werden. Laut der Aufsichtsbehörden sehen 70 Prozent aller Verträge feste Strompreis für das ganze Vertragsjahr vor. Varieren können sie dennoch, da in die Stromrechnung auch andere Gebühren und Tarife außer dem Stromverbrauchs einfließen.

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