Antibiotika in Fischen

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Forscher raten vom Angeln in der Rambla ab. Foto: CBN-Archiv

Cartagena – sg. Über die Rambla del Albujón gelangen jedes Jahr über 27 Kilogramm Medikamente, aromatische Kohlenwasserstoffe PAH und Schädlingsbekämpfungsmittel ins Mar Menor. Den größten Anteil mit mehr als elf Kilogramm machen Arzneimittel aus. Das geht aus einer Studie des Instituts für Ozeanographie in Murcia in Zusammenarbeit mit der Universität von Alicante und dem Institut Recerca de l’Aigua Icra in Katalonien hervor.
Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von 2009 bis 2011 die Konzentrationen der Substanzen, wie sie ins Meer transportiert wurden und woher sie stammten. Demnach wurden die Medikamente mit dem Abwasser aus der Kläranlage in Los Alcázares in den Trockenfluss gespült. Die Pestizide kommen aus dem intensiven Anbau von Campo Cartagena und werden mit dem Überschuss an Bewässerung in die Rambla getragen. Aromatische Kohlenwasserstoffe stammen aus den Abwässern der Städte und Häfen.

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