Arme reiche Stadt

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Auch die Erweiterung der Ausstellungshalle Vista Alegre wartet weiter. Foto: M. Schicker

Torrevieja – mar. Es scheint unglaublich, ist aber wahr. Torrevieja, statistisch eine der einkommensschwächsten Städte des Landes, wird am Jahresende rund 100 Millionen Euro auf Bankkonten haben, diese aber so bald nicht investieren können. Woher kommt so viel Geld in einer Stadt, der man die Armut an allen Ecken ansieht? Torrevieja hat den Fluch und Segen, mit Eigentumswohnungen und Einfamlienhäusern zugepflastert zu sein, es hat mehr Wohneinheiten als gemeldete Einwohner. Ob die Bewohner nun aber gemeldet sind oder nicht, spielt keine Rolle. Steht das Haus auf Torrevejenser Grund, wird kassiert.
Mit der Krise vor zehn Jahren brachen zwar Baugeschäft und die Wirtschaft allgemein ein, verarmte die von hiesigen Einkommen abhängige Bevölkerung zusehends. Doch jährlich rund 40 Millionen Euro Immobiliensteuer (IBI) und zehn bis 20 Millionen Wertzuwachssteuer, Plusvalía, flossen weiter. In den vergangenen vier Jahren achtete die grün-linke Vorgängerregierung zudem auf Haushaltsdisziplin, baute konsequent über Jahrzehnte angehäufte Schulden von über 70 auf unter zehn Millionen Euro ab.

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1 KOMMENTAR

  1. „die Armut an allen Ecken ansieht?“ Ich weiß nicht ob der Redakteuer der diesen Bericht schrieb überhaupt mal Torrevieja gesehen hat. Die Stadt und die Umgebeung ist zwar gut zugebaut aber wunderschön.Es herrscht eine Gelassenheit und Zufriedenheit wie kaum in einer anderen Stadt in Spanien. Schöne Ecken gibt es zahlreich,dass amn die pure Armut sehen soll kann ich daher nicht nachvollziehen!

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