Asphaltierung abgeschmettert

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Anita Lutz hat die Schlaglöcher satt. Foto: Ángel García

Benitachell – se. Wieder einmal zoffen sich Regierung und Opposition in Benitachell. Doch diesmal sehen die Residenten nicht tatenlos zu: Bei der letzten Stadtratssitzung forderten vor allem Anwohner der Urbanisation Cumbre del Sol ein Ja zu einer Asphaltierungsaktion in dieser und anderen Urbanisationen. Sie füllten den Plenarsaal und standen noch auf den Gängen. Vergeblich. Die Opposition (Compromís, Independientes de la Marina und der parteilose Toni Colomer) überstimmte die Minderheitsregierung (REM, PP und Pideb) mit einem Nein.
„Die Staatsregierung schreibt den Rathäusern vor, dass sie nicht mehr als im Vorjahr ausgeben dürfen“, rechtfertigt sich Toni Colomer. „Durch diese Kampagne aber würden wir rund 600.000 Euro mehr ausgeben als 2016.“ Er fürchtet, dass das Konsequenzen hat. „Man könnte uns zum Beispiel Finanzhilfen verweigern.“ Colomer schlägt vor, das Geld in den Haushalt von 2018 aufzunehmen. „Bis Neujahr sind es doch nur wenige Wochen.“ Er sei ja für die Asphaltierung, „aber sie muss legal sein.“

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