Aus Liebe zu den Vierbeinern

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„Alfredo, der Hundekenner“, wie Díaz sich selbst nennt, mit seinen Straßenhunden. Foto: Jan Goller

Tibi – jg. „Ich bin ein anderer Mensch, ein besserer geworden. Jetzt kann ich mich viel mehr in die Hunde hineinversetzen“, sagt Alfredo Díaz über seine provokante Aktion, mit der er eine härtere Bestrafung von Hundemisshandlung gefordert hat. 24 Tage und eine Stunde lang sperrte sich der Aktivist aus Protest in einen Käfig in einer Hundeauffangstation in Tibi ein (CBN berichtete). Da er über 20 Jahre lang in Deutschland gelebt habe, könne er die Gesetzeslage in beiden Ländern gut vergleichen, sagt er.
„Die Situation in Spanien für Hunde ist katastrophal – wie in einem Entwicklungsland“, erklärt der spanische Hundetrainer aus Kantabrien. Er fordert härtere Strafen für das Aussetzen von Tieren. Zudem sei es dramatisch, dass Straßenhunde, die nicht abgeholt werden, in manchen Auffangstationen noch immer getötet würden. Um die spanische Bevölkerung für diese Missstände zu sensibilisieren, plante Díaz seine Protestaktion lange im Voraus.

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