Aus Moncloa nach Santa Pola

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Mariano Rajoy vor der Tür des Grundbuchamts. Foto: Ángel García

Santa Pola – sw. „Ich verstehe gar nicht, warum Sie alle hier sind“, sagte Mariano Rajoy sinngemäß am Mittwochmorgen vor dem Büro des Grundbuchamts in Santa Pola, wo der Ex-Regierungsschef von einer Menge Journalisten bestürmt wurde. Es war Rajoys erster Tag im Grundbuchamt, wo er bereits 1987 bis 1989 tätig gewesen war. Völlig überraschend war tags zuvor publik geworden, dass er nach seinem Abschied aus der Politik schon jetzt in das Amt zurückkehren würde, das er nie verloren hatte. 28 Jahre lang vertrat ihn sein enger Vertrauter Francisco Riquelme. „Er wird sich schnell einarbeiten. Er ist ein intelligenter Mann“, sagte Riquelme.
Auch Rajoy versicherte, nicht nervös vor dem ersten Tag bei der Arbeit zu sein. „Ich habe ja mein ganzes Leben lang hart gearbeitet“, sagte er sichtlich gelöst. Den neuen alten Job versüßen wird ihm nicht nur die Idylle der Küstenstadt. Im Grundbuchamt erhält er als Leiter übereinstimmenden Berichten zufolge 15.000 Euro monatlich, also mehr als doppelt so viel wie in seiner Zeit als Ministerpräsident.

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1 KOMMENTAR

  1. Endlich mal ein PP Politiker der auf Legale Weise sein Einkommen verdoppelt.
    Nach all den PP Pannen der letzten Zeit kehrt wohl Einsicht ein.
    Nur sollte man bei diesen Posten den er jetzt inne hat, nicht wieder in alte Strickmuster zu Gunsten der Bauwirtschaft und Urbanisatoren werden und Anfällig für kleine Gesten dieser werden.

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